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Bei Multipler Sklerose ans Gehirn denken!
Umfrage zeigt: Schutzmöglichkeiten werden unterschätzt

Bei Multipler Sklerose ans Gehirn denken! Umfrage zeigt: Schutzmöglichkeiten werden unterschätzt. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/7760 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Novartis Deutschland GmbH/Novartis Pharma, Nürnberg"

Nürnberg (ots) - Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Autoimmunerkrankung, die sich in den unterschiedlichsten Symptomen äußert. Bekannt ist allgemein, dass die Erkrankung in Schüben auftreten kann, die Spuren hinterlassen können. In den vergangenen Jahren ist aber ein weiterer Prozess in den Fokus der Wissenschaft gerückt: Der übermäßige Abbau von Hirnvolumen. (1) Doch den meisten Betroffenen ist dies bislang genauso wenig bewusst wie die Auswirkungen dieser sogenannten Hirnatrophie auf die Denk- und Konzentrationsfähigkeit. Dies zeigt eine aktuelle Umfrage unter 100 Menschen mit MS. (2) Obwohl das Wissen über den verstärkten Gehirnabbau bei MS erst seit wenigen Jahren Gegenstand der Forschung ist, stehen bereits heute gute therapeutische Möglichkeiten zur Verfügung, dem übermäßigen Verlust von Nerven-zellen bei MS vorzubeugen. Ein kleiner Abriss über die Zusammenhänge sowie Schutzmöglichkeiten in Wort und Bild anbei.

WENN DIE MULTIPLE SKLEROSE DAS GEHIRN ERREICHT ...

... DANN GREIFT SIE DIE NERVENZELLEN AN ... Denn die fehlgeleiteten Abwehrzellen schädigen nicht nur die Ummantelungen der Nervenfasern, sondern können sogar ganze Nervenzellen zerstören. In der Folge sind Menschen mit MS mit einem verstärkten Abbau von Nervenzellen im Gehirn konfrontiert. Dieser kann Gedächtnisstörungen hervorrufen und zu einer Abnahme des Konzentrationsvermögens führen.

... UND IST FÜR GEIST UND KÖRPER EINE GEFAHR.

Die aktuelle Forschung verfolgt zudem noch einen weiteren Zusammenhang: Es wird davon ausgegangen, dass der Grad an Hirnatrophie Aussagen über den LANGFRISTIGEN VERLAUF der Erkrankung zulässt - auch mit Blick auf das Fortschreiten der Behinderung. Experten gehen davon aus, dass der Gehirnabbau bereits in der Frühphase der MS beginnt. Doch die Diagnose über bildgebende Verfahren gelingt meist nur unzureichend.

DOCH JEDER KANN SEIN GEHIRN SCHÜTZEN.

Durch kontinuierliches Training des Gehirns lässt sich beispielsweise die Regenerationsfähigkeit des Denkapparates unterstützen. MS-Therapien sind heute in der Lage, nicht nur die für die Erkrankung typischen Schübe zu verringern, sondern auch den Abbau des Hirnvolumens langfristig annähernd auf dem Niveau gesunder Menschen zu halten.

WAS DIE MEISTEN NICHT WISSEN

MS GREIFT DAS GEHIRN AN ... Bei Diagnosestellung MS haben nur sechs Prozent der Befragten die Erkrankung am stärksten mit Konzentrations- beziehungsweise Gedächtnisstörungen verbunden. Verständlich, denn für die Betroffenen steht die MS zunächst mit akuten Symptomen wie Empfindungsstörungen in Zusammenhang. Dennoch: Auch wenn Gehirnschwund ein diffuser Prozess ist und bei jedem unterschiedlich ausgeprägt sein kann, betrifft er nahezu alle Menschen mit MS.

... UND ZWAR STÄRKER ALS VIELE DENKEN.

79 Prozent der Befragten glauben, dass der Verlust an Hirnmasse gegenüber gesunden Menschen entweder gleich oder maximal doppelt so hoch ist. In der Realität ist er jedoch bis zu zehn Mal so hoch. 57 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass der vermehrte Hirnabbau erst im mittleren oder späten Krankheitsstadium eintritt. Untersuchungen haben hingegen gezeigt, dass der Abbau bereits zu Beginn der Erkrankung einsetzt.

ÜBER HIRNSCHWUND WIRD BISLANG KAUM GEREDET ...

Deshalb haben viele zum Thema Hirnatrophie, wie der Gehirnschwund in der Fachsprache heißt, auch noch nicht das Gespräch mit einem Arzt gesucht. Über konkrete Schutzmaßnahmen gegen den Hirnschwund haben lediglich 7 von 100 Befragten mit ihrem Arzt gesprochen. Für 83 von 100 steht die Vorbeugung von Schüben an erster Stelle beim Arzt-Patienten-Gespräch. (3)

... OBWOHL VIELEN DER ERHALT IHRER GEISTIGEN FÄHIGKEITEN WICHTIG IST.

59% der Befragten sind über die genauen Zusammenhänge nicht im Bilde, trainieren aber dennoch ihre geistigen Fähigkeiten. Jeder kann sein Gehirn bei der Erhaltung seiner Nervenzellen unterstützen - Hintergrundwissen und Tipps, die unter www.missionhirnschutz.de zur Verfügung stehen, helfen dabei. (3) Nach dem derzeitigen Stand der Forschung ist es dabei ratsam, sich so früh wie möglich mit Schutzmöglichkeiten zu beschäftigen, denn: Einmal verlorenes Gewebe kann nicht wiederhergestellt werden.

DIE BETROFFENEN WOLLEN VOR ALLEM EINES: DIE MS IN DEN GRIFF BEKOMMEN.

64% möchten mehr Informationen zu den Themen Konzentrationsschwierigkeiten und Gedächtnisstörungen bei MS. Auf die Frage, was ihre Therapie leisten sollte, steht für 37 Prozent ein übergeordnetes Ziel klar im Vordergrund: Sie wünschen sich, dass sich ihr Gesundheitszustand nicht verschlechtert. Moderne Therapien können heute beides: sowohl die Schubrate reduzieren als auch zum Hirnschutz beitragen - und das langfristig.

(1) Sanfilipo, M. P. et al. (2005): The relationship between whole brain volume and disability in multiple sclerosis: a comparison of normalized gray vs. white matter with misclassification correction. In: Neuroimage, 26, Nr. 4, S. 1068-77; Morgen, K. et al. (2005): Evidence for a direct association between cortical atrophy and cognitive impairment in relapsing-remitting MS. In: Neuroimage, 30, Nr. 4, S. 891-898.

(2) Patientenbefragung "Wissensstand zur Hirnatrophie", durchgeführt von marketphone im Auftrag der Novartis Pharma GmbH im Dezember 2013.

(3) Bei den Antworten bestand die Möglichkeit der Mehrfachnennung.

Weitere Informationen zum Thema unter http://www.missionhirnschutz.de

Über Novartis

Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften einzugehen. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz) und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, ophthalmologischen Produkten, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen zur Vorbeugung von Erkrankungen, rezeptfreien Medikamenten und tiermedizinischen Produkten. Novartis ist das einzige global tätige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2013 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 57,9 Milliarden und wies Kosten für Forschung und Entwicklung in Höhe von rund USD 9,9 Milliarden (USD 9,6 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) aus. Die Novartis Konzern-gesellschaften beschäftigen rund 135 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) und verkaufen ihre Produkte in über 150 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

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