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Welt-MS-Tag: Gleiche Chancen im Alltag trotz Multiple Sklerose - dank Hirnschutz

Welt-MS-Tag: Gleiche Chancen im Alltag trotz Multiple Sklerose - dank Hirnschutz
Um im Berufsleben mithalten zu können, sind Patienten, die an Multipler Sklerose leiden, auf Gehirnschutz angewiesen. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/7760 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Novartis Deutschland GmbH/Novartis Pharma"

Nürnberg (ots) - Unser komplexer Alltag macht es gerade Patienten mit Multipler Sklerose (MS) nicht leicht. Nicht nur beruflich, auch privat, wird von uns immer mehr Leistung und Flexibilität verlangt. Beruflich zum Meeting nach London? Kein Problem. Am Wochenende mit den Kindern ins Kino gehen, Berge von Wäsche bügeln und dabei mit der besten Freundin telefonieren? Aber selbstverständlich. Wir sind ständig in Bewegung und erledigen häufig mehrere Dinge gleichzeitig - für Gesunde normalerweise kein Problem. Wie sich die Anforderungen unseres Alltags jedoch für MS-Patienten auswirken, ist das zentrale Thema des diesjährigen Welt-MS-Tages. Unter dem Motto "Gleiche Chancen trotz MS" machen am 28. Mai bundesweit Informationsveranstaltungen und andere Aktionen auf die Herausforderungen für MS-Patienten aufmerksam. Eine wichtige Voraussetzung, um im Alltag mithalten zu können, ist ein leistungsfähiges Gehirn. Doch die MS greift das Gehirn an. Was genau dabei passiert und was Betroffene tun können, um ihr Gehirn zu schützen, verrät die Website www.missionhirnschutz.de

Bei MS auch ans Gehirn denken!

Wenn die Multiple Sklerose das zentrale Nervensystem befällt, greift sie die Nervenhüllen an und alles gerät aus den Fugen. Die Entzündungsherde in Gehirn und Rückenmark verursachen die MS-typischen Schübe. Deren Behandlung stand bislang im Fokus der Therapie. Nun hat die Medizin einen zweiten Prozess entdeckt, der sich beinahe zeitgleich vollzieht: Die MS führt auch zu einem übermäßigen Abbau von Nervengewebe im Gehirn. Der Abbau von Hirnzellen ist dabei eigentlich ein natürlicher Prozess, der bei jedem Menschen ab dem 20. Lebensjahr stattfindet. Gleichzeitig werden neue Zellen gebildet und bestehende Strukturen gefestigt, so dass wir dies im Alltag kaum bemerken. Bei MS-Patienten ist der Verlust von Nervenzellen jedoch fünf bis zehn Mal so hoch. Die Folgen: Betroffene stellen beispielsweise fest, dass sie sich Dinge nicht mehr so leicht merken und sich weniger gut konzentrieren können. Außerdem verarbeiten sie Informationen oft nicht mehr so schnell wie früher. Häufig haben sie daher das Gefühl, im Alltag "nicht mehr richtig mitzukommen". Obwohl der Hirnabbau meist bereits im frühen Krankheitsstadium beginnt, machen sich die Folgen oft erst später bemerkbar. Denn zu Beginn ist das Gehirn in der Lage, das Defizit auszugleichen. Doch je mehr Gewebe verloren geht, desto offensichtlicher zeigen sich die Symptome.

Frühe Therapie als bester Hirnschutz

Damit MS-Patienten im Alltag mit Gesunden mithalten können, ist es wichtig, dass sie ihr Gehirn vor einem übermäßigen Verlust von Nervengewebe schützen. Moderne Therapieoptionen können heute beides - die Schubrate reduzieren und gleichzeitig das Gehirn schützen. Ergänzend können nicht-medikamentöse Therapieansätze helfen: "Regelmäßiges Training in Form von Konzentrations-, Aufmerksamkeits- und Gedächtnisübungen kann dem Verlust von Nervengewebe vorbeugen. Physiotherapie und Sport sowie Entspannungsübungen stabilisieren ebenfalls die Hirnmasse", sagt Dr. Wolfgang Brück, Neuropathologe und Direktor des Instituts für Neuropathologie an der Universitätsmedizin Göttingen. Durch die Kombination medikamentöser und selbstinitiierter Maßnahmen können MS-Patienten ihren Alltag selbst aktiv gestalten. Und das bedeutet für viele: "Gleiche Chancen trotz MS"

Weitere Informationen zum Thema Hirnschutz finden Betroffene und Interessierte unter www.missionhirnschutz.de

Über Novartis

Novartis bietet innovative medizinische Lösungen an, um damit auf die sich verändernden Bedürfnisse von Patienten und Gesellschaften einzugehen. Novartis hat ihren Sitz in Basel (Schweiz) und verfügt über ein diversifiziertes Portfolio, um diese Bedürfnisse so gut wie möglich zu erfüllen - mit innovativen Arzneimitteln, ophthalmologischen Produkten, kostengünstigen generischen Medikamenten, Impfstoffen zur Vorbeugung von Erkrankungen, rezeptfreien Medikamenten und tiermedizinischen Produkten. Novartis ist das einzige global tätige Unternehmen mit führenden Positionen in diesen Bereichen. Im Jahr 2013 erzielte der Konzern einen Nettoumsatz von USD 57,9 Milliarden und wies Kosten für Forschung und Entwicklung in Höhe von rund USD 9,9 Milliarden (USD 9,6 Milliarden unter Ausschluss von Wertminderungen und Abschreibungen) aus. Die Novartis Konzern-gesellschaften beschäftigen rund 135 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vollzeitstellenäquivalente) und verkaufen ihre Produkte in über 150 Ländern. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter http://www.novartis.com.

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Tanja Peiler
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