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Finanzdienstleister und Politik müssen starken Vertrauensverlust hinnehmen
Dritte Ergebnismeldung zur internationalen Studie "Changing Times" von Initiative Media, Hamburg

Hamburg (ots) - In Deutschland spiegeln sich die schlechten Wirtschaftsdaten und - nachrichten auch in der Einschätzung der Bevölkerung wider. Rund die Hälfte der befragten Deutschen ist der Meinung, dass sich die allgemeine wirtschaftliche Lage in Deutschland in den letzten sechs Monaten verschlechtert hat. Die generelle wirtschaftliche Lage wird aber negativer beurteilt als die eigene finanzielle Situation. So geht es der Mehrzahl der Befragten (61 %) nach eigenen Angaben finanziell nicht schlechter als noch vor einem halben Jahr.

Durch die Krise hat sich das Vertrauen in Institutionen zum Teil massiv verschlechtert. Wie zu erwarten war, zeigt sich ein besonders starker Vertrauensverlust bei Banken und Finanzdienstleistern. Knapp 60 Prozent der Befragten vertrauen diesen Institutionen deutlich weniger als vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Regierungen und Politiker haben es offensichtlich nicht geschafft, den Befragten überzeugende Zukunftskonzepte darzulegen - gut die Hälfte der Befragten gibt an, Vertrauen auch in diese Institutionen verloren zu haben. In schwierigen Zeiten nehmen dagegen die eigenen sozialen Netzwerke einen zunehmend höheren Stellenwert ein: Hier ist ein deutlicher Vertrauenszuwachs von 18 Prozent zu verzeichnen.

Ähnlich ist nach den repräsentativen Ergebnissen dieser Untersuchung auch die Einschätzung der zukünftigen Wirtschaftsentwicklung: Fast ein Drittel der Befragten erwartet, dass sich die Krise weiter negativ auf die Wirtschaft in Deutschland auswirken wird. Im Hinblick auf ihre eigene finanzielle Situation ist der Großteil dagegen davon überzeugt, dass sich kaum etwas ändert - nur 20 Prozent aller Befragten befürchtet, aufgrund der Krise zukünftig finanziell schlechter dazustehen als heute.

Das sind einige der Kernergebnisse der internationalen Studie "Changing Times", durchgeführt von der Hamburger Mediaagentur Initiative. Diese international einmalige Untersuchung zur Auswirkung der Rezession auf das Konsumentenverhalten wurde mit Hilfe des agentureigenen Connection Panels durchgeführt. Befragt wurden weltweit über 3.200 Personen in den USA, China, Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien und Deutschland. Insgesamt ergibt sich als Trend aus allen erhobenen Untersuchungsbereichen, dass das Zusammenspiel der finanziellen Krise und ihrer sozialen Auswirkungen mit den sich kontinuierlich verändernden technologischen Rahmenbedingungen das Konsumentenverhalten nachhaltig beeinflusst. Diese Entwicklung wird auch Einfluss auf die Werbetreibenden und ihre Kommunikationsstrategien haben, so heißt es bei Initiative.

Ellen Schmitt, Mitglied der Geschäftsleitung, Initiative Media zur Zielsetzung dieses Projektes: "Wir hießen nicht Initiative, wenn wir die in dieser internationalen Studie gewonnenen Erkenntnisse nicht in der Praxis zum Nutzen unserer Kunden einsetzen und unsere Mediaempfehlungen und Strategien entsprechend überprüfen würden."

Pressekontakt:

Ellen Schmitt, Mitglied der Geschäftsleitung, Initiative Media GmbH,
Tel. 040-431 96-195, E-Mail ellen.schmitt@de.initiative.com

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