Arbeitsschutz-Gefahren aus der Luft: Staub und Partikel
Überwachung wichtigste Maßnahme zum Schutz von Menschen und Anlagen
Aachen (ots) - Staub, Abrieb oder Nanopartikel: In zahlreichen Branchen fallen luftgetragene Partikel als Belastung für Personal, aber auch Anlagen an. Mehl, Holzstaub - selbst solche profanen Stoffe reichen bereits für eine gefährliche Staubexplosion, auch Metalle wie Aluminium können als Staub in der Luft solche explosiven Folgen haben. "Die Überwachung der Partikelbelastung ist ein wesentliches Element des Arbeitsschutzes, denn nur so lässt sich das Gefahrenpotential erkennen", so Suzanne Depiereux von TSI. Das Unternehmen ist seit Anfang der 60er Jahre in der Forschung und Entwicklung von Arbeitsschutztechnologien tätig (www.tsi.com). Neue Produktionsmethoden in der chemischen, pharmazeutischen und in vielen weiteren Industrien bringen zudem auch unbekannte Risiken mit sich: Nanopartikel, die bei der Bearbeitung neuer Werkstoffe entstehen, sind lungengängig und verbleiben in den Atemwegen. Herkömmliche Partikelmessgeräte sind für diese Nanopartikel oft nicht geeignet.
Ein gezieltes Monitoring der Partikelbelastung ist Voraussetzung für die richtige Einschätzung des Gefahrenpotentials und auch für den laufenden Schutz von Mitarbeitern und Anlagen. Auch in der Wissenschaft kommt der Partikelbelastung wachsende Wichtigkeit zu, denn immer häufiger können vor allem die lungengängigen Partikel zumindest als krebsfördernd eingestuft werden. Moderne Partikelmesstechnik ist auch in der Lage, sogenannte UFPs (ultrafeine Partikel) zu erkennen. Mit dem tragbaren Elektrometer AeroTrak 9000 bietet TSI eine Echtzeitmessung von Nanopartikeln an, welche ideal für Belastungsmessungen an Arbeitsplätzen sowie für ausgedehnte Messreihen in Arbeitszonen und Forschungsstudien ist. Für Industrie wie Holz- oder Papierverarbeitung, lackverarbeitende Betriebe oder Anlagen mit Verbrennungsprozessen eignen sich Aerosolmonitore, um die Belastung zu überwachen.
Geräte wie der DustTrak II oder DustTrak DRX bieten schnelle Ergebnisse mit einem Handmessgerät. Datenspeicher und Weiterverbeitung der Messdaten an einem PC erfüllen auch die Anforderungen einer umfassenden Protokollierung. Bei besonders kritischer persönlicher Belastung sind personengetragene Aerosolmonitore des Typs SidePak AM510 nützlich. Am Gürtel befestigt, wird über einen Schlauch Luft aus dem unmittelbaren Atembereich des Trägers entnommen und ermöglicht so eine Analyse der über einen Arbeitstag angefallenen Belastungsmenge. Nanopartikel erfordern Geräte wie den AeroTrak 9000. Ein integrierter Alarm warnt vor zu starken Belastungen und ermöglicht sofortige Reaktion. Das Gerät ermittelt nach den Ablagerungskurven der ICRP die Oberflächengröße der Nanopartikel, die als Messgröße eine Korrelation zur vermuteten gesundheitsschädigenden Wirkung darstellt. Auch hier können die Daten per Computer ausgewertet und gespeichert werden.
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TSI (www.tsiinc.de) ist seit mehr als 40 Jahren weltweit erfolgreich im Bereich der Messtechnik. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Präzisionsmessgeräte für die Dichtsitzprüfung von Atemschutzmasken, Belastungsmonitoring, Kontaminationsüberwachung, Innenraumluftqualität, Lüftung- und Klimatests, Aerosolforschung und andere entscheidende Umgebungsparameter wie Luftströmung und Partikel. TSI unterstützt Unternehmen, staatliche Einrichtungen, Forschungseinrichtungen und Universitäten mit einem Anwendungsspektrum, das von reiner Forschungsarbeit bis hin zur Produktion reicht. Zu den Kunden von TSI gehören die Industrie, Behörden sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen.
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