Deutsche Lebensbrücke e.V.

Deutsche Lebensbrücke e.V. rettet sibirisches Mädchen

Soja und der Herzspezialist Prof. Markus Heinemann. Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Verwendung bitte nur im Zusammenhang mit dem Pressetext. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Deutsche Lebensbrücke"

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    München (ots) - "Danke!" - Dieses Wort zu lernen fiel der kleinen
Soja Stepanova aus dem sibirischen Omsk nicht schwer. Denn obwohl sie
erst drei Jahre alt ist, weiß sie: Ihr Lachen und ihr Leben verdankt
sie dem Herzspezialisten Markus Heinemann (44) und seinem Team der
Mainzer Uni-Kinderklinik.
      
    Das schwer herzkranke Mädchen aus Russland konnte jetzt durch eine
Spendenaktion der Münchner Hilfsorganisation Deutsche Lebensbrücke in
Zusammenarbeit mit den Medien vor dem sicheren Tod gerettet werden.
In einer achtstündigen Operation am Uni-Klinikum Mainz behoben Prof.
Heinemann und sein Spezialistenteam einen angeborenen Herzfehler, der
in russischen Krankenhäusern nicht operiert werden konnte. Die kleine
Soja Stepanova ist mittlerweile wohlauf in ihre Heimat zurückgekehrt
und freut sich auf ihren vierten Geburtstag im Mai. Im Herbst aber
geht ihr größter Wunsch in Erfüllung: Sie darf einen ganz normalen
Kindergarten besuchen.
      
    Möglich geworden war die Rettung buchstäblich in letzter Minute:
Der nach Deutschland ausgewanderte Schulfreund von Sojas Vater
Alexej, Wladimir Grabowski, hörte von der Not der kleinen Soja. "Ich
konnte doch die Tochter meines besten Freundes nicht einfach sterben
lassen", sagte er sich und informierte die Deutsche Lebensbrücke. Die
Hilfsorganisation, deren Präsident Eduard Prinz von Anhalt ist,
engagiert sich seit mehr als zehn Jahren in Russland. In St.
Petersburg betreut sie ein Kinderkrankenhaus, das mit technischer
Ausrüstung und Medikamenten unterstützt wird, sowie um ein
vielbeachtetes Projekt für die dortigen Straßenkinder.

    Die Hilfsbereitschaft der Menschen war so groß, dass mit dem
verbleibenden Betrag aus der Aktion in Bälde noch einem zweiten
russischen Kind mit angeborenem Herzfehler geholfen werden kann.
    
    Wer die Arbeit der Deutschen Lebensbrücke unterstützen möchte:
    Dresdner Bank München, Spendenkonto: 30 40 55 00    BLZ 700 800 00
    
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