Deutsche Lebensbrücke e.V.

Hilfe für Straßenkinder in St. Petersburg
Deutsche Lebensbrücke baut Wäscherei für Kinderklinik auf

Deutsche Lebensbrücke e.V. und Stiftung RTL helfen Straßenkindern : Alisa (6, li.) und Julia (11) sind im Hospital Nr. 15 in St. Petersburg wieder zu fröhlichen Kindern geworden. Alisa war von den Eltern vernachlässigt worden und kam durch die Miliz in die Klinik. Julia erging es ähnlich, nur war sie auch schon in einem Heim untergebracht.

      - Querverweis: Bild ist abrufbar unter:        
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    München (ots) - Die Münchner Hilfsorganisation "Deutsche
Lebensbrücke e.V." hat mit einem Spendenetat von 15.000 Mark aus dem
letztjährigen Spendenmarathon des Fernsehsenders RTL im Hospital Nr.
15 in St. Petersburg eine Wäscherei eingerichtet. In dem Krankenhaus
werden ausschließlich extreme Problemfälle aufgenommen und behandelt:
Kinder, die auf der Straße leben, die von zu Hause weggelaufen sind,
die mißbraucht, geschlagen oder vernachlässigt wurden. Die
Hilfsaktion soll Hilfe zur Selbsthilfe sein. Nach einer Anlaufzeit
soll die neue Wäscherei auch für andere Kliniken und Einrichtungen in
St. Petersburg arbeiten und sich so refinanzieren.
    
    Aus der RTL-Spendenzuweisung (RTL veranstaltet auch heuer wieder
einen Spendenmarathon am Mittwoch, 28. November, ab 18 Uhr) wurde der
gesamte Wäschereibetrieb der Petersburger Kinderklinik finanziert.
Hierzu zählen Waschmaschinen, Trockner und Mangelgeräte, teure,
keimtötende Waschmittel, der Wartungsservice für die Maschinen sowie
die Gehälter der Wäscherinnen in der Anlaufzeit. Zusammen mit dem
Hospital-Direktor Dr. Anatoli Shelesnov freuten sich jetzt bei der
Aufnahme des Betriebs auch die rund 70 Kinder, die das Hospital Nr.
15 derzeit behandelt. Viele der Kinder im Alter von drei bis 14
Jahren müssen Wochen und sogar Monate in der Klinik verbringen. Dabei
ist sowohl der bauliche Zustand wie auch die Ausstattung des
Krankenhauses katastrophal. Auch hier bemüht sich die Deutsche
Lebensbrücke, Hilfe zu organisieren.
    
    Seit Jahren schon engagiert sich die Deutsche Lebensbrücke, deren
Präsident Eduard Prinz von Anhalt ist, für die Straßenkinder von St.
Petersburg. Zusammen mit Prominenten wie dem Schauspieler Peter Weck
oder dem Schlagersänger Patrick Lindner ist die Hilfsorganisation
immer wieder vor Ort, um dringend benötigte Hilfsmittel, Lebensmittel
und Krankenhausbedarfsartikel selbst abzugeben. Kinder mit
Krankheiten, die in St. Petersburg nicht behandelt werden können,
werden an deutsche Spezialkliniken vermittelt. Fachärzte behandeln
sie dann ohne Honorar, die Kosten für Krankenhausaufenthalt und
Medikamente werden aus Spenden aufgebracht.
    
ots Originaltext: Deutsche Lebensbrücke e.V.
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Petra Maria Windisch
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