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Leopold Museum

Leopold Museum präsentiert Bestandskatalog Band 1: Gustav Klimt - BILD

Natter: "Wissenschaftliche Aufarbeitung des Sammlungsbestandes ein Meilenstein"

Wien (ots)

Der erste Katalog des Klimt-Bestandes der Sammlung Leopold wurde heute im Leopold Museum präsentiert. Als "Meilenstein" bezeichnete Leopold Museum Direktor Tobias G. Natter das aufwändig gestaltete Buch, das er gemeinsam mit Elisabeth Leopold herausgegeben hat: "Mit dem Bestandskatalog "Gustav Klimt. Die Sammlung im Leopold Museum" wurde erstmals der komplette Sammlungsbestand, der international zu den gefragtesten Beständen des Museums zählt wissenschaftlich aufgearbeitet und umfassend dokumentiert."

Zwtl.: Klimt-Sammlungskatalog: zentrales Anliegen für Museum

Für Tobias G. Natter ist die Aufarbeitung ein zentrales Anliegen des Museums: "Gustav Klimt war gefeierter Mittelpunkt und Erneuerer der österreichischen Kunst. Die vorliegende Publikation ist der erste Band einer Reihe, die wir nächstes Jahr mit den Schiele-Gemälden fortsetzen."

Zwtl.: Die Klimt-Sammlung des Leopold Museum

Der Bestand des Leopold Museum umfasst acht großartige Ölgemälde, darunter das allegorische Hauptwerk "Tod und Leben" und mehrere Landschaftsgemälde, 96 Zeichnungen, die aus allen wichtigen Werkphasen des Künstlers stammen, zwei druckgrafische Erzeugnisse und einen eigenhändigen Brief des Künstlers. Vom Museum selbst, das über kein reguläres Ankaufsbudget verfügt, wurde der Leopoldsche Klimt-Bestand durch einen einzigen Erwerb ergänzt. Das geschah ein Jahr nach Stiftungsgründung, als die Leopold Museum-Privatstiftung über Vermittlung von Rudolf Leopold 1995 mit dem Bild "Am Attersee" das achte Klimt-Ölgemälde der Sammlung erwarb.

Zwtl.: Elisabeth Leopold: "eines der schönsten Bücher"

Für Mitherausgeberin Elisabeth Leopold ist der vorliegende Bestandskatalog "eines der schönsten Bücher, das ich je in Händen gehalten habe." Diese Sammlung aufzubauen sei alles andere als selbstverständlich gewesen und hätte zu vielen entbehrungsreichen Jahren geführt. "So mancher sagt Rudolf Leopold hätte das nicht tun müssen, aber er hat es so gewollt", so Elisabeth Leopold. "Tod und Leben" sei ein besonderer Glücksfall gewesen, eines der wunderbarsten Bilder rund um den Todesgedanken Gemeinsam mit Schieles "Entschwebung" - ebenfalls Teil der Sammlung Leopold" war es in einer Ausstellung im Kriegsjahr 1916 zu sehen. Laut Tobias G. Natter wird es auch eines der zentralen Themen der für das Frühjahr 2014 geplanten Ausstellung zum Gedenken an den Ausbruch des ersten Weltkriegs sein: "Egger-Lienz/Kolig/Schiele 1914-18".

Zwtl.: Klimts Malerei und Grafik: ganzheitlicher Ansatz des Leopold Museum

Für Tobias G. Natter das Besondere der Sammlung: "Malerei und Zeichnungen sind hier unter einem Dach als private Sammlung, die von Rudolf Leopold im Verlauf von über 40 Jahren zusammengestellt wurde. Diese Sammlung ist in ihrer Qualität und Dichte einzigartig, vergleichbar nur mit jener privaten Kollektion, die in New York Ronald S. Lauder und Serge Sabarsky für die Neue Galerie zusammengetragen haben. Gerade die großen Klimt-Sammlungen in Wien tendieren dazu, den Maler und den Zeichner Gustav Klimt getrennt zu betrachten. Im Leopold Museum hingegen ist Gustav Klimt sowohl in der Malerei als auch in der Zeichnung hervorragend vertreten. Das ist sowohl ein Alleinstellungsmerkmal des Leopold Museum als auch die Möglichkeit, den ganzheitlichen Ansatz und die besondere Stellung und Entwicklung des Leopold Museum in der Wiener Museumslandschaft deutlich zu machen. Hier treffen sich Ornament und Farbe, Linie und Sinnlichkeit", so Natter.

Zwtl.: Rudolf Leopold "Sammler herausragender Klimt-Zeichnungen

Tobias G. Natter freut sich, dass Klimt-Grafik-Expertin Marian Bisanz seiner Einladung gefolgt ist und einen wichtigen Beitrag zu den Klimt Zeichnungen der Sammlung Leopold für den Bestandskatalog verfasst hat. Bisanz-Prakken ist in der Nachfolge Alice Strobls Doyenne unter den Klimt-Experten und ganz besonders mit den Zeichnungen Klimts vertraut. Sie widmet den Blättern der Sammlung Leopold einen ausführlichen Beitrag. Bisanz-Prakken bezeichnet Rudolf Leopold als "Sammler von herausragenden Klimt-Zeichnungen", der sich "nicht nur in kreative Prozesse hineinvertieft hat, sondern auch die Entwicklungsphasen Gustav Klimts im Auge behielt."

Zwtl.: Bestandskatalog: Hilfestellung für Sammler

Die detailreiche Zusammenschau aller Signaturen und Echtheitsbeglaubigungen, wird in der Dokumentation gesondert für alle Blätter und Gemälde des Leopold Museum aufgelistet und soll vor allem Sammlern eine Hilfestellung bieten. Die Kurzdarstellung der von Klimt verwendeten Papiere ist ein nicht unwesentlicher Beitrag für die künftige Klimt-Forschung. So soll diese Publikation über eine bloße Bestandsaufnahme hinaus auch als probates Hilfsmittel dienen, etwa bei Fragen nach Authentizität vergleichbarer Klimt-Zeichnungen.

Zwtl.: Moser: Projekte wie dieses haben ein Gesicht, möglich werden sie durch das Team

BMUKK Sektionschef Helmut Moser, Vorstandsvorsitzender der Leopold Museum-Privatstiftung lobte das Projekt, "das die Sammlung in unser kollektives Bewusstsein rückt". Moser: "Projekte wie das vorliegende haben ein Gesicht, in diesem konkreten Fall in Form von Direktor Natter und Elisabeth Leopold, aber möglich werden sie auch durch die Vielzahl an Mitarbeitern, das Team im Hintergrund."

Weitere Bilder unter:

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:
   Leopold Museum-Privatstiftung
   Mag. Klaus Pokorny - Presse / Public Relations
   Tel.: 0043 1 525 70 - 1507
   mailto:presse@leopoldmuseum.org
www.leopoldmuseum.org

Digitale Pressemappe: http://www.ots.at/pressemappe/573/aom

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