Bundesverband für Tiergesundheit e.V.

Tiefenentspannt in den Urlaub
Nicht jeder Hund verträgt das Autofahren, aber für empfindliche Hunde gibt es Reisetabletten

Gut vorbereitet wird der Urlaub auch für den Hund eine coole Sache. BfT/Klostermann. Abdruck Foto (nur in Verbindung mit dieser Meldung) honorarfrei bei Quellenangabe. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/76750 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: ...

Bonn (ots) - Die Ferien stehen vor der Tür. Wohin soll die Reise gehen? Was machen wir mit dem Hund? Und wenn wir ihn mitnehmen, worauf müssen wir achten? Wird ihm vielleicht schlecht im Auto oder fühlt er sich nicht wohl in einer fremden Umgebung? Fragen über Fragen, die sich jeder Hundehalter vor einem Urlaub mit dem vierbeinigen Reisebegleiter stellt.

Vor allem für den ersten gemeinsamen Urlaub bieten sich Ziele in Deutschland oder im benachbarten Europa an. Die lassen sich problemloser und in gebührender Reisezeit ansteuern. Mit dem Auto ist man unabhängig und flexibel, kann Pausen mit kleinen Spaziergängen einlegen und sich selber und das Tier mit Essen und Trinken versorgen. Derart entspanntes Reisen ist gut für Mensch und Hund gleichermaßen. Im Auto hat der Hund zudem in der Regel ausreichend Platz. Ein mit einem Gitter abgetrennter Kombi-Kofferraum erspart sogar die enge Transportbox.

Urlaub in deutschen Landen ist unkompliziert und bedarf keiner besonderen Vorsorgemaßnahmen. Reisetauglich sind alle gesunden Hunde, die mit den üblichen Impfungen, z.B. gegen Parvovirose, Leptospirose, Staupe oder Tollwut, versehen sind. Bei Reisen ins Ausland gelten für die Tollwut besondere Bestimmungen. Eine Behandlung gegen Darmparasiten oder ein Schutz vor Zecken gehört ebenfalls zum normalen "Gesundheitspaket". Es ist sinnvoll und erspart unnötigen Stress, wenn man sich vor Reisebeginn davon überzeugt, ob der Hund das Autofahren verträgt. Vielen Vierbeinern bekommt die Fahrt trotz aller Annehmlichkeiten nicht immer gut. Reisekranke Hunde sind meist unruhig, sie hecheln und speicheln stark. Schlimmstenfalls erbrechen die Tiere während der Fahrt. Dazu gesellt sich häufig die Reise-Angst oder Stress, was zu Durchfällen führen kann.

Es hilft, den Hund vor einer Autofahrt nicht zu füttern und vor Fahrtantritt noch einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Vor allem im Sommer muss für eine gute Belüftung im Auto gesorgt werden. Vor allem aber darf der Hund niemals alleine im Auto zurückbleiben. Selbst bei geringeren Außentemperaturen heizt sich das Wageninnere durch Sonneneinstrahlung stark auf. Der Hund kann dann einen Hitzschlag erleiden. Da hilft es auch nicht, die Fenster einen Spalt offen stehen zu lassen. Hat der Hund trotz aller Vorsorgemaßnahmen Probleme während der Fahrt, kann der Tierarzt ein geeignetes Mittel empfehlen oder auch verschreiben.

Weitere Informationen: http://ots.de/LpqCA

Pressekontakt:

Bundesverband für Tiergesundheit e.V., Dr. Sabine Schüller,
Schwertberger Straße 14, 53177 Bonn, Tel. 0228/31 82 96,
bft@bft-online.de



Weitere Meldungen: Bundesverband für Tiergesundheit e.V.

Das könnte Sie auch interessieren: