Bundesverband für Tiergesundheit e.V.

Flohalarm: Wenn es draußen kühler wird, verstecken Flöhe sich im Fell des Hundes und gelangen unbemerkt in die Wohnung (Mit Bild)
Explosionsartige Vermehrung kann man verhindern

Flöhe haben in der Wohnung nichts verloren und müssen deshalb draußen bleiben. / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Abdruck bitte unter Quellenangabe: "obs/Bundesverband für Tiergesundheit e.V." / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de

Bonn (ots) - Ihre braunen Körper sind winzig, aber sie besitzen lange Sprungbeine mit kräftigen Krallen. Ihre Nahrung besteht ausschließlich aus Blut. Flöhe! "Hat mein Tier nicht" - meinen viele Hundehalter. Haben sie aber meist doch, denn Flöhe kennen keine Saison. Der Kontakt zwischen Hund und Floh ist unvermeidlich.

Flöhe mögen es warm. Im Herbst verstecken sie sich gern im Fell des Hundes, nutzen diesen als Taxi und gelangen "under cover" ins Haus. Dort vermehren sie sich explosionsartig. Ein weiblicher Floh kann bis zu 40 Eier täglich legen, vier Wochen später ist die Nachkommenschaft erwachsen. Zunächst verharren die fertig entwickelten Flöhe im Puppenstadium. Nähert sich ein geeignetes Opfer, katapultieren sie sich selbst aus ihrer Wartestellung heraus und gehen auf Nahrungssuche. Flöhe sind geduldige Jäger. In der (Puppen-) Wartestellung können sie ein halbes Jahr und länger überleben. Das macht die Bekämpfung so schwierig und deshalb sollte es soweit niemals kommen.

Wer sein kuscheliges Sofa in der kalten Jahreszeit nicht mit Flöhen teilen möchte, sollte spätestens jetzt aktiv werden. Es empfiehlt sich, alle im Haushalt lebenden Hunde rechtzeitig zu behandeln. Geeignet zur Bekämpfung ist die Kombination von Präparaten, die sowohl die erwachsenen Flöhe als auch Eier und Larven erfassen oder abwehrend wirken. Sollten sich Flöhe in der Wohnung bereits häuslich eingerichtet haben, muss auch diese in die Bekämpfungsmaßnahmen einbezogen werden. Staubsaugen alleine reicht jedoch nicht aus. Langfristig hilft nur ein ganzjähriger Schutz, um Hund und Wohnung flohfrei zu halten.

Stechen und saugen, das ist der Lebensinhalt der Flöhe. Flohstiche können bei Hunden zu schweren, mehr als nur unangenehmen, allergischen Hautentzündungen führen. Flöhe übertragen auch viele Krankheiten oder andere Parasiten wie den Gurkenkernbandwurm auf Mensch und Tier. Deshalb haben Flöhe in der Wohnung nichts verloren und müssen draußen bleiben.

Ausführliche Informationen rund um den Floh sowie Fotos sind veröffentlicht unter www.bft-online.de

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