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Uran - ein sicherer Rohstoff für eine sichere Stromversorgung

Berlin (ots) - Die weltweite Versorgung der Kernkraftwerke mit Uran ist für mindestens 100 Jahre gesichert. Das betonen kürzlich veröffentlichte Publikationen der OECD Nuclear Energy Agency (NEA), der International Atomic Energy Agency (IAEA) und der Euratom Supply Agency (ESA). Basis ihrer Berechnungen sind der Bedarf in den letzten Jahren und die Ausschöpfung der bislang bekannten und abgeleiteten Vorkommen. Werden auch die Ressourcen berücksichtigt, die aus indirekten geologischen Hinweisen zu vermuten sind, dann steht Uran sogar für rund 300 Jahre zur Verfügung. Diese Schätzung berücksichtigt noch nicht die Uran-Gewinnung aus Phosphaten und anderen nicht-konventionellen Ressourcen. Das würde den Nutzungszeitraum mindestens um das Doppelte verlängern. Dabei steht der Einsatz von Uran für die Stromerzeugung nicht in Konkurrenz mit anderen Anwendungen.

Die international breit anerkannte Laufzeit von 60 Jahren für sichere Kernkraftwerke und die umfangreichen Neubaupläne in Asien, Europa und Amerika werden die langfristig stabile Verfügbarkeit des Urans nicht infrage stellen. Im Gegenteil, vielmehr wird die steigende Nachfrage nach dem Kernbrennstoff auch die Rentabilität der Rohstoffförderung und damit das Angebot erhöhen. Die ESA hat in ihrem Bericht betont, dass der Kernbrennstoff Uran in einer Vielzahl von Ländern gewonnen wird und er nur bis zu 5 Prozent der Kosten der Stromerzeugung mit Kernenergie ausmacht. Zudem weisen die EU-Experten daraufhin, dass die Uran-Ausnutzung etwa um den Faktor 30 steigt, wenn die hochmodernen, noch sicheren und sehr effizienten Kernreaktoren der Generation IV ab Mitte des Jahrhunderts weltweit zum kommerziellen Einsatz kommen.

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