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JA zu positiver Energie - BUND und The Body Shop werben für grünen Strom

    Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
(BUND) und das Kosmetikunternehmen The Body Shop starteten heute die
gemeinsame Offensive "Ja zu positiver Energie - Grüne Energie in
Deutschland". Das Ziel: Information und Aufklärung über die
Möglichkeiten zum Umstieg auf Ökostrom. Gerade in Zeiten, in denen
eine Vielzahl von Energieanbietern damit werbe, "grün" zu sein, sei
nach Auffassung beider Partner mehr Wissen darüber erforderlich, wer
in Deutschland tatsächlich umweltfreundlichen Strom liefere.
    
    Dr. Gerhard Timm, Bundesgeschäftsführer des BUND: "Wir möchten
Verbraucherinnen und Verbrauchern Orientierung im schwer
durchschaubaren Ökostrommarkt geben. Dafür haben wir gemeinsam mit
The Body Shop Infomaterial produziert. Darin stellen wir die
unterschiedlichen  Formen von Ökostrom, das Grüne-Strom-Label und aus
unserer Sicht empfehlenswerte Anbieter vor. Wir rufen dazu auf, diese
Informationen zu nutzen und auf Ökostrom umzusteigen."
    
    Wolfgang Thoeren, Geschäftsführer von The Body Shop Deutschland:
"Die Kampagne 'Ja zu positiver Energie' ist für The Body Shop Teil
seiner Unternehmensphilosophie. Wir sind der Meinung, dass auch
Unternehmen Verantwortung übernehmen sollten. Die globale Erwärmung
der Erde ist ein Thema, auf das wir aufmerksam machen wollen und bei
dem wir die Menschen zum Umdenken animieren möchten. Doch mindestens
genauso wichtig ist es, selbst konsequent zu handeln. Deshalb stellen
wir unsere Zentrale in Neuss und unsere Läden auf Grünen Strom um."
    
    Body Shop wird in den kommenden Monaten Unterschriften seiner
Kunden für einen Klimaschutzappell sammeln. Dieser soll beim Ende
August im südafrikanischen Johannesburg stattfindenden
Weltumweltgipfel der Konferenzleitung übergeben werden. Da die
Verbrennung von Kohle und Erdöl zur Energiegewinnung das Weltklima
belaste, Ressourcen verschlinge und die risikoreiche Atomkraft keine
Alternative ist, sei es notwendig, Energien zu nutzen, die von der
Natur umweltfreundlich und klimaschonend zur Verfügung gestellt
würden. Mit Wind könnte beispielsweise viermal mehr Energie erzeugt
werden als gegenwärtig auf der Welt verbraucht wird. Die Sonne
schickt jährlich sogar 10 000 Mal mehr Energie als zur Zeit weltweit
benötigt wird. Sonne, Wind, Wasser, Biomasse und Erdwärme könnten die
Energieversorgung sichern, ohne dass dabei das Klima auf der Strecke
bleibt oder radioaktive Strahlung Leben gefährdet.
    
      
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