BUND

BUND errichtet Klimaschutz-Bauzaun für künftige US-Botschaft / Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg mahnt Präsident Bush zu verantwortungsvollem Handeln für das Weltklima

Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) errichtet heute gemeinsam mit dem Umweltbeauftragten der Evangelischen Kirche von Berlin und Brandenburg am zukünftigen Grundstück der US-Botschaft einen Bauzaun mit klimapolitischen Forderungen. Passanten und Aktivisten schreiben auf die Zaunbretter, die am 21. Juli in Bonn auch Teil eines riesigen Rettungsbootes für das Klima werden, was sie von der internationalen Klimapolitik erwarten. "Bush über Bord, Klimaschutz jetzt erst recht!", "George, go swimming" oder "Rettet den Klimavertrag!" ist auf den Brettern zu lesen. Vor dem Zaun findet anschließend eine Mahnwache für den Klimaschutz statt. Dr. Gerhard Timm, BUND-Bundesgeschäftsführer: "Die USA produzieren mit nur fünf Prozent der Weltbevölkerung ein Viertel aller weltweiten Treibhausgase. Dennoch verweigert sich Präsident Bush den internationalen Anstrengungen für mehr Klimaschutz. Die anderen Industriestaaten dürfen sich durch diese Verantwortungslosigkeit nicht davon abbringen lassen, bei den Klimaverhandlungen in Bonn verbindliche Vereinbarungen für den Schutz des globalen Klimas zu treffen." Pro Kopf werde in den USA mehr als doppelt so viel CO2 im Jahr produziert wie in Europa und knapp zehn Mal soviel wie in China. Obwohl die USA damit bereits die größten Klimakiller seien, habe es dort allein im letzten Jahr einen erneuten Anstieg bei den Kohlendioxid-Emissionen um knapp drei Prozent gegeben, kritisiert Timm. Reinhard Dalchow, Umweltbeauftragter der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg: "Kein Land der Erde darf wissentlich auf Kosten der Anderen die Lebensgrundlagen unseres Planeten beschädigen. Der Klimawandel wird die ärmsten Länder der Welt am härtesten treffen. Deshalb muss Präsident Bush als Repräsentant des Klima-Einheizers Nummer eins seine Verantwortung wahrnehmen und das Kioto-Protokoll unterzeichnen." Am Bau des Klima-Rettungsbootes am 21. Juli in Bonn, einer gemeinsamen Aktion von BUND und Friends of the Earth, beteiligen sich Menschen aus über 20 Ländern. Sie werden Holzplanken mit nach Bonn bringen, auf die sie ihre Forderungen an die Klimakonferenz schreiben und die sie an den Schiffsrumpf nageln. Auch die Bretter des Klimaschutz-Zauns aus Berlin werden Teil des dreißig Meter langen, sechs Meter breiten und vier Meter hohen Rettungsschiffs für den Klimaschutz, das vor dem Konferenzgebäude in Bonn aufgebaut wird. ots Originaltext: BUND Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Weitere Informationen: www.dasrettungsboot.de und bei Daniel Mittler BUND-Referent für Internationales Tel: 030-275 86-468 mobil: 0173-9234747 oder BUND-Pressestelle Daniel Kluge Tel: 030-275 86-464/-425 Fax: -449 mobil: 0177-7190500 Email: presse@bund.net Original-Content von: BUND, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: BUND

Das könnte Sie auch interessieren: