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Fünf Jahre BUND-Zukunftswald gegen Baumsterben und Artenschwund

    Berlin (ots) - Vor fünf Jahren hat der Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND) das Projekt "Zukunftswald 2000" ins
Leben gerufen. Zum morgigen Tag des Baumes zieht der BUND nun Bilanz:
Dank der großen Unterstützung zahlreicher Helfer und vieler
großzügiger Spenden konnte der BUND bisher insgesamt über 14.000
Bäume in rund neunzig Städten und Gemeinden im ganzen Bundesgebiet
pflanzen. Der Zukunftswald sieht dabei ganz unterschiedlich aus:
Streuobstwiesen, Alleen oder Baumgruppen in Parks und Bürgerwäldern
gehören dazu. Neben Ulme, Linde, Walnuss, Eiche, Birke, Weide und
verschiedenen Obstbäumen ist auch der diesjährige Baum des Jahres,
die Esche, im Zukunftswald des BUND vertreten.
    
    "Unser Zukunftswald ist ein Erfolg und ein Zeichen der Hoffnung",
so BUND-Bundesvorsitzende Dr. Angelika Zahrnt. "Aber immer noch
werden viel zu viele Bäume einfach vernichtet. Mit jedem Baum, der
einer Straße, einem Parkplatz, einem Haus oder einem Gewerbegebiet
weichen muss, geht uns ein Stück grüne Zukunft verloren. Mit jeder
Allee, die abgeholzt wird, verschwinden einzigartige Landschaften und
Lebensräume. Auch das Waldsterben bedroht die Wälder unvermindert. 65
Prozent aller Bäume in Deutschland sind krank, ein Drittel davon
schwer."
    
    Damit das Projekt Zukunftswald erfolgreich fortgeführt werden kann
und möglichst viele Bäume wachsen, braucht der BUND auch weiterhin
die Unterstützung der Bevölkerung. Jeder Einzelne kann seinen Teil zu
einem grünen dritten Jahrtausend beitragen. "Zur Geburt des Kindes
können Eltern, Verwandte oder Paten dem neuen Leben einen dauerhaften
grünen Begleiter schenken. Oder wie wäre es mit einem Baum zur
Hochzeit oder zum Geburtstag ihrer Freunde?", schlägt Projektleiterin
Bettina Praetorius vor.
    
    Für eine Spende von 150 Mark kann jeweils ein Baum gepflanzt
werden. Damit tun die Baum-Paten etwas Gutes für die Umwelt und
erhalten eine ansprechende Urkunde mit einer Farb-Illustration des
Dortmunder Künstlers Bernd Moenikes.
    
    
ots Originaltext: BUND
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Bei Rückfragen:
Bettina Praetorius,
BUND-Zukunftswald-Projekt
Tel. 030-27586-447 /-424 oder

BUND-Pressestelle:
aniel Kluge
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