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BUND: Bundeswirtschaftsminister Werner Müller darf KWK-Quote nicht verhindern und muss Klimaschutzprogramm umsetzen

Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert von Bundeswirtschaftsminister Werner Müller die Einführung einer Quote für Kraft-Wärme-gekoppelte Stromerzeugungsanlagen (KWK). Diese umweltfreundliche und Ressourcen schonende Art der Energieerzeugung dürfe bei der morgigen Abstimmung zu diesem Thema zwischen Kanzler Schröder, Umweltminister Trittin und dem Wirtschaftsminister nicht den kurzfristigen Profitinteressen der Stromindustrie geopfert werden. Der BUND verlangt einen Ausbau von KWK-Anlagen bis 2010 auf mindestens 25 Prozent an der gesamten Stromerzeugung. Prof. Klaus Traube, BUND-Energieexperte: "Für einen wirksamen Klimaschutz ist der zügige Ausbau von Kraft-Wärme-gekoppelten Anlagen dringend erforderlich. Die Verhinderung einer entsprechenden Quote durch die Stromkonzerne wäre ein klimapolitischer Offenbahrungseid. Die Bundesregierung würde sich so einen der besten Wege zur Minderung der Treibhausgase im Energiesektor endgültig verbauen." Bundeswirtschaftsminister Müller sollte bis Ende 2000 Eckpunkte zum Ausbau der Kraft-Wärme-Koplung vorlegen. Weil die Energiekonzerne jedoch einen Absatzrückgang aus ihren Großkraftwerken befürchten, versuchen sie den Ausbau der dezentralen Stromerzeugung aus KWK-Anlagen zu verhindern. Traube: "Wir appellieren an Bundeskanzler Schröder dafür Sorge zu tragen, dass die umweltfreundlichen Kraft-Wärme-Anlagen schnellstmöglich ausgebaut werden können. Eine Quote für Strom aus diesen Anlagen ist dafür unerlässlich. Mit ihrem völlig substanzlosen sogenannten 'Aktionsprogramm Klimaschutz' können die Stromkonzerne ihrer Verantwortung für den Schutz unseres Klimas nicht gerecht werden." ots Originaltext: BUND Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Bei Rückfragen: BUND-Pressestelle/Rüdiger Rosenthal Tel. 030-27586-425 /-489, Fax: -449, mobil: 0171-8311051; eMail: presse@bund.net, www.bund.net Original-Content von: BUND, übermittelt durch news aktuell

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