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BUND: CDU startet Heuchel-Kampagne gegen Umwelt- und Klimaschutz
Motto: Was schert uns unser Geschwätz von gestern?

    Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
(BUND) wirft der CDU/CSU vor, eine Heuchel-Kampagne gegen den Umwelt-
und Klimaschutz anzuführen. Mit ihrer Ankündigung, die
Bundesregierung wegen der gestiegenen Mineralöl- und Benzinpreise
anzugreifen, beweise die Opposition nur, dass sie ihr Geschwätz von
gestern, als CDU-Vertreter noch die Einführung ehrlicher
Energiepreise forderten, heute nicht mehr interessiere. Dr. Gerhard
Timm, BUND-Bundesgeschäftsführer: "Als Angela Merkel noch
Umweltministerin war, sprach selbst sie sich für die Einberechnung
der Umweltschäden des hohen Energieverbrauchs in die Benzinpreise
aus. Und heute startet sie eine verlogene Anti-Ökosteuer-Kampagne,
die allen Bemühungen um Klimaschutz und Energieeinsparung Hohn
spricht. Wer den Wirtschaftsstandort Deutschland sichern und
zukunftsfähig machen will, muss weiter Preise für die Energie
fordern, in denen die Umweltschäden berücksichtigt sind. Ansteigenden
Preise begegnet man am Besten durch Sparen. Das ist der Sinn der
Ökosteuer und den erfüllt sie inzwischen, weil immer mehr Kunden
sparsame Autos fordern und immer mehr Elektrogeräte mit geringem
Stromverbrauch auf den Markt kommen."
    
    Der BUND wirft einer Reihe von führenden Oppositionspolitikern
Heuchelei vor. So habe CDU-Fraktionschef Friedrich Merz noch im Juni
die Einführung schadstoffbezogener Abgaben - sprich Ökosteuern -
vorgeschlagen, um den Umweltschutz zu fördern. Auch das
CDU-Grundsatzprogramm von 1994 enthalte die Aussage, dass "die Preise
unserer Mobilität die Kosten der Umweltbelastung widerspiegeln
müssen".
    
    Gerhard Timm: "Die CDU/CSU sollte sich auf ihre früheren Aussagen
pro Klimaschutz besinnen, ihre umweltfeindliche
Anti-Ökosteuer-Kampagne schleunigst beerdigen und sich stattdessen an
der BUND-Werbetour fürs Energiesparen und für die ehrliche
Berücksichtigung der Folgekosten unseres hohen Energieverbrauchs
beteiligen. Nur so kann sie als größte deutsche Oppositionspartei
ihrer Verantwortung für das globale ökologische Gleichgewicht und
auch für die kommenden Generationen gerecht werden."
    
      
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