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ADAC muss Stauvermeidung statt Stauberatung organisieren - gerade im Osterreiseverkehr
BUND fordert Ausbau des öffentlichen Personen- und Güterverkehrs

    Berlin (ots) - Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
(BUND) hat den Allgemeinen Deutschen Automobilclub (ADAC)
aufgefordert, den ständig länger werdenden Staus auf deutschen
Straßen mit einer Verkehrsvermeidungs-Strategie zu begegnen. Unter
dem vom BUND vorgeschlagenen Motto "Jetzt reichts - Mehr Bahn statt
mehr Staus" könne der ADAC durch die Motivation seiner Mitglieder zu
häufigerem Bahnfahren dazu beitragen, dass die Menschen wieder mehr
Freude an Osterspaziergängen und Fahrradausflügen hätten.
    
    Tilmann Heuser, BUND-Verkehrsexperte: "Freie Fahrt für freie
Bürger - das gilt schon lange nur noch auf den Gleisen der Deutschen
Bahn. Wenn der ADAC seinen vielen Mitgliedern intelligentes Fahren
vermitteln will, sollten seine Stauberater und Gelben Engel den
Autofahrern die Vorteile und Annehmlichkeiten des Bahnfahrens
erläutern. Fast immer pünktlich am Ziel, weitgehend stressfrei, mit
überraschenden Ausblicken in die Landschaft und niemand flucht über
die Stunden im Stau. Wer wirklich an nachhaltiger Mobilität
interessiert ist, fordert mehr Geld für die Bahn und den öffentlichen
Personen- und Güterverkehr. Dabei hat der ADAC auch eine
Verpflichtung seinen Mitgliedern gegenüber."
    
    Bei einer ADAC-Kampagne für häufigeres Bahnfahren ist laut BUND
auch die Unterstützung durch die Politik gefragt.
Bundesverkehrsminister Klimmt könne dem ADAC-Präsidenten Flimm die
bisherige falsche Verkehrs- und Investitionspolitik der letzten
Jahrzehnte erläutern und um mehr Verständnis für die Interessen der
Nicht-Autofahrer werben.
    
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