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BUND-Pressegespräch: EINLADUNG FÜR DEN 15.3.2000 in Berlin
Gentechnik-Lebensmittel in Europa vor dem Aus? EU-Gentechnik-Richtlinie steht kurz vor Abstimmung im Europaparlament

    Berlin (ots) -

    BUND-Pressegespräch:

    Thema: Gentechnik-Lebensmittel in Europa vor dem Aus? EU-Gentechnik-Richtlinie steht kurz vor Abstimmung im Europaparlament

    Ort: BUND-Bundesgeschäftsstelle, Am Köllnischen Park 1, 10179 Berlin

    Zeit: Mittwoch, 15. März 2000, 11.00 Uhr

    Teilnehmer:     Prof. Dr. Hubert Weiger, Sprecher des     BUND-Arbeitskreises Landwirtschaft     Dan Leskien,     BUND-Gentechnikexperte

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wachsender Protest gegen Gentechnik in Lebensmitteln und Landwirtschaft ist nicht nur in Deutschland zu beobachten. Auch in Frankreich, Österreich, Luxemburg, England, Italien und Portugal trifft sie zunehmend auf Ablehnung. Viele dieser Länder haben Moratorien für den Anbau transgener Pflanzen verhängt oder aber - wie kürzlich das Berliner Robert-Koch-Institut - Einzelverbote für bestimmte Gentech-Pflanzen verhängt.

    Die Zukunft der Gen-Lebensmittel wird maßgeblich von der EU-Freisetzungsrichtlinie 90/220/EWG bestimmt, deren Revision in Kürze ansteht. Das EU-Parlament wird darüber zu entscheiden haben:

    - ob künftig Antibiotika-Resistenzgene noch in Gentech-Pflanzen Verwendung finden dürfen

    - ob gentechnisch veränderte Organismen vermarktet werden dürfen, die genetisches Material auf andere Organismen in der Umwelt übertragen können

    - ob künftig Gentechnik-Unternehmen für Umweltschäden ihrer Produkte haften und entsprechende Versicherungen abschließen müssen.

    Über den Stand der Richtlinien-Debatte und die BUND-Positionen dazu werden wir während unseres Pressegespräches informieren. Dazu laden wir Sie herzlich ein und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Mit freundlichen Grüßen

ots Originaltext: BUND
Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de

Rüdiger Rosenthal, BUND-Pressesprecher, Tel. 030-275864-25
(0171-8311051), Fax: -40; e-Mail: presse@bund.net, Presse-Archiv:
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