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BUND: Anbau-Verbot von BT-Mais ist ein Riesenerfolg für Umwelt und Verbraucher

Bonn (ots) - Als "Riesenerfolg für den Umwelt und Verbraucherschutz" bewertete der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) die Entscheidung von Gesundheits-, Lanwirtschafts- und Umweltministerium, die Vermarktung von insekten-resistentem Gentech-Mais der Firma Novartis, sogenanntem Bt-Mais, zu verbieten. Ursprünglich hatte das Bundessortenamt die Gentech-Maissorte "Windsor" in dieser Woche genehmigen sollen. Mit dem Vermarktungsverbot ist diese Zulassung hinfällig. "Seit drei Jahren haben wir auf die zuständigen Behörden und Ministerien Druck gemacht, mit Engelszungen auf die neue Bundesregierung eingeredet. Die heutige Entscheidung zeigt: Die Mühen waren nicht umsonst", sagte Dan Leskien, Gentechnik-Experte des BUND, in Bonn. Als nächster Schritt müsse nun die Bundesregierung davon überzeugt werden, dass die Gentechnik insgesamt einen Irrweg für die Pflanzenzüchtung darstellt. Der Bt-Mais wurde durch Genmanipulation gegen Insekten resistent gemacht. Neue Untersuchungen belegen, dass das Bt-Gift nicht nur Schädlinge wie den Maiszünsler tötet, sondern auch sogenannte "Nicht-Zielorganismen" beeinträchtigt. So zeigten Fütterungsversuche in der Schweiz und in den USA, dass das Bt-Gift auch wichtige Nützlinge wie Florfliegen und die Larven des Monarchfalters schädigt. ots Originaltext: BUND Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Bei Rückfragen: Dan Leskien, BUND-Gentechnik-Experte, Fon 0032-2-5426100, mobil 0172-2152426, BUND-Pressestelle, Fon 0228-40097-25, Fax: -49; eMail: presse@bund.net; Presse-Archiv im Internet: http://www.bund.net/aktuell Original-Content von: BUND, übermittelt durch news aktuell

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