Berlin (ots) - "Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen." Schmunzelnd nimmt sich die Seniorin eine reife Zwetschge aus der Schüssel und schwups ist sie in ihrem Mund verschwunden.
Kürzlich stand Marmeladekochen auf dem Beschäftigungsprogramm des Kursana Domizils Friesenheim. Für die meisten Bewohnerinnen ist das eine ganz vertraute Tätigkeit, die sie über Jahrzehnte hinweg in der eigenen Familie praktiziert haben. Selbst einige demente Seniorinnen, die jetzt hier mitmachen, sind wieder richtig mit Feuereifer dabei. Gelernt ist halt gelernt.
Tatkräftige Unterstützung leisten Kursana Küchenchef Uwe Seifert, Ergotherapeutin Damaris Debacher und die ehrenamtliche "gute Seele" Sigrid Roth. "Die Aprikosen müsst ihr aber kleiner schnipseln", rät Uwe Seifert. Eine Zweifrucht-Marmelade aus Aprikosen und Johannisbeeren soll es werden und natürlich die allseits beliebte "gute Zwetschgenmarmelade. Die ist halt Tradition bei uns in der Ortenau", so die einstimmige Meinung.
Bis die Früchte gewaschen und zerkleinert in den großen Töpfen landen, wandern allerdings so manche noch in die Münder der Bewohnerinnen: "Obst ist halt gesund."
Das Frühstück im Kursana Domizil Friesenheim, es wird ab jetzt gekrönt von frischer, selbstgemachter Marmelade. Lecker!
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