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Studie zum Anlegerverhalten im dritten Quartal 2010: Anleger blicken zuversichtlich in die Zukunft (mit Bild)

Studie zum Anlegerverhalten im dritten Quartal 2010: Anleger blicken zuversichtlich in die Zukunft (mit Bild)
Anleger blicken optimistisch in die Zukunft / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Union Investment"

Frankfurt (ots) - Die Stimmung der Anleger in Deutschland hat sich im dritten Quartal deutlich gewandelt. 48 Prozent der Befragten rechnen in den nächsten sechs Monaten mit steigenden Aktienkursen, ein Plus von 17 Prozentpunkten gegenüber dem zweiten Quartal 2010. Kursrückgänge befürchten dagegen nur noch 14 Prozent (Vorquartal 36 Prozent), konstante Kurse erwarten 29 Prozent (Vorquartal 25 Prozent). Die meisten Befragten rechnen auch mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Situation in Deutschland. Dies zeigt eine Umfrage von Union Investment zum Anlegerverhalten im dritten Quartal 2010.

Im Geschlechtervergleich sind die männlichen Befragten optimistischer: Während 55 Prozent der Männer von einer Aufwärtsentwicklung an den Börsen ausgehen, sind es bei den Frauen nur 39 Prozent.

Anleger sehen Deutschland im Aufwind

Deutlich positiver fällt im Vergleich zum Vorquartal auch die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation in Deutschland aus. So stieg der Anteil der Befragten, die mit einer Verbesserung der wirtschaftlichen Lage rechnen, von 26 auf 42 Prozent. Gleichzeitig sank der Anteil derer, die eine Verschlechterung erwarten, um 20 Prozentpunkte auf 17 Prozent. Von einer unveränderten Situation gehen 41 Prozent (Vorquartal 37 Prozent) aus.

Ebenfalls optimistischer schätzen die Anleger ihre eigene finanzielle Situation ein. 22 Prozent der Befragten rechnen hier mit einer Verbesserung, ein Anstieg um sechs Prozentpunkte gegenüber dem zweiten Quartal. Keine Veränderung erwarten dagegen 66 Prozent (Vorquartal 69 Prozent), eine Verschlechterung 12 Prozent (Vorquartal 15 Prozent) der Befragten. "Die Umfrageergebnisse zeigen starke Stimmungsschwankungen bei den Anlegern, die sich erheblich auf deren Investitionsbereitschaft auswirken. Wer emotionsgesteuert anlegt riskiert allerdings, zyklisch zu investieren und stets dem Markt hinterherzulaufen. Erfolgversprechender ist eine regelmäßige Geldanlage, beispielsweise über Sparpläne", kommentiert Giovanni Gay, Geschäftsführer bei Union Investment, die Studie.

Sicherheitsbedürfnis weiterhin hoch

Trotz des Stimmungsaufschwungs steht bei den Anlegern Sicherheit weiter hoch im Kurs. So gaben 39 Prozent der Befragten an, bei Geldanlagen mehr Wert auf Sicherheit zu legen als noch vor einem Jahr. Dies sind fünf Prozentpunkte weniger als im Vorquartal. Nur vier Prozent der Anleger sind bereit, mehr Risiken einzugehen, um einen höheren Gewinn zu erzielen. Gleichzeitig vertreten 57 Prozent der Befragten die Meinung, dass die Zinsen im nächsten halben Jahr konstant bleiben werden (Vorquartal 52 Prozent). "Die Zinsen sind auf historisch niedrigem Niveau. Gleichzeitig sehen sich die Anleger mit erhöhten Marktschwankungen und kürzeren Konjunkturzyklen konfrontiert. Sie kommen daher nicht darum herum, sich mit dem Thema Risiko zu beschäftigen, um ihre Sparziele zu erreichen. Für solche Situationen eignen sich Vermögensmanagement-Konzepte, die flexibel an den Finanzmärkten agieren können", so Gay.

Seit Anfang 2001 lässt Union Investment durch das Marktforschungsinstitut Forsa quartalsweise eine Erhebung zum Anlegerverhalten durchführen. Befragt werden 500 Finanzentscheider in privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens eine Geldanlage besitzen. Die aktuelle Befragung für das dritte Quartal 2010 fand in der Zeit vom 2. bis 10. August statt. (Bei Umfragewerten, die sich nicht zu hundert Prozent addieren, gibt die Differenz den Anteil der unschlüssigen Befragten an.)

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