Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern im VBEW Verband der Bayerischen Energie- und Wasserwirtschaft e. V.

Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern informiert über Mini-BHKW

München (ots) - Blockheizkraftwerke seien eine gute Strategie für mehr Klimaschutz, so Stephan Pröschold, Sprecher des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern im VBEW e.V. "Das gilt insbesondere dann, wenn diese mit dem kohlenstoffarmen Erdgas betrieben werden."

Blockheizkraftwerke (BHKW) werden stromerzeugende Heizungen genannt, weil sie gleichzeitig Strom und Wärme produzieren. Im Vergleich zur getrennten Herstellung sinkt der Primärenergiebedarf um rund ein Drittel und entsprechend niedrig ist der CO2-Ausstoß.

In Nordbayern sind derzeit bereits zahlreiche erdgasbetriebene BHKW in Betrieb, darunter viele sogenannte Mini-BHKW mit einer elektrischen Leistung bis zu 50 kW. Letztere liefern in der Regel bis zu 100 Prozent der vor Ort benötigten Wärme sowie bis zu 80 Prozent des benötigten Stroms. Immer wichtiger werden die Energie sparenden Anlagen auch für die rund 20 lokalen und regionalen Energieversorger, die zum Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern gehören.

BHKW oder leistungsfähige Mini-BHKW sind besonders für größere Gebäude - wie Hotels, Mehrfamilienhäuser oder Gewerbebetriebe - geeignet. Derzeit gehen erste Mikro-BHKW (elektrische Leistung etwa 1 bis 2 kW) an den Start, die eine wahre Revolution in Sachen Heizung auslösen könnten, so Pröschold. Grund: Dank dieser Innovation ist die stromerzeugende Heizung auch für ganz normale Einfamilienhäuser interessant.

Viele Initiativkreis-Mitglieder registrieren Interesse ihrer Kunden an Mikro-BHKW-Anlagen. Deren Einsatz sei zum Beispiel im Rahmen energetischer Sanierungen von Ein- und Zweifamilienhäusern sinnvoll. "Selbstverständlich beraten wir unsere Kunden bei der Planung", betont Pröschold. Hierbei gehe es um Aspekte des Umweltschutzes, aber auch um die Wirtschaftlichkeit.

Jede in einem Mini-BHKW erzeugte Kilowattstunde Strom wird mit 5,11 Cent nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz vergütet - unabhängig davon, ob der Strom selbst genutzt oder in das Stromnetz eingespeist wird. Zusätzlich bezahlt der örtliche Versorger den eingespeisten Strom, dessen Preisniveau vierteljährlich an der Leipziger Strombörse ermittelt wird. Für das im Mini-BHKW verbrauchte Erdgas spart man die Erdgassteuer in Höhe von 0,55 Cent pro Kilowattstunde.

Pressekontakt:

Siynet Spangenberg
s.spangenberg@froehlich-pr.de
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