"M" Menschen Machen Medien (ver.di)

M Menschen Machen Medien1/2015: Konferenzen - Gemeinsam etwas bewegen
Urheberrecht: Bewegung auf nationaler und internationaler Ebene
Journalistenjagd
Zeitungsmarkt in Hessen neu aufgeteilt

Berlin (ots) - Im Vorfeld des ver.di-Bundeskongresses im September haben die Medienschaffenden in ver.di auf ihren Konferenzen im Februar wichtige Themen und Aufgaben fixiert. "M Menschen Machen Medien 1/2015" fasst die wichtigsten Forderungen zusammen: die Sicherung von Presse- und Meinungsvielfalt, ein Presseauskunftsrecht auf Bundesebene sowie keine weitere Einschränkung der Internetaktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Auch das nicht unumstrittene Thema "Werbeverzicht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk" wurde erneut diskutiert. Gegen die drohende Schließung der ver.di-Bildungsstätte in Lage-Hörste, einem Traditionsort der früheren IG Medien, sprachen sich alle Delegierten der Druck-, Papier- und Medienfachgruppen aus. Über den am 10. März gefassten Beschluss des ver.di-Gewerkschaftrates berichtet M auf seiner Website "Aktuell notiert". (https://mmm.verdi.de/aktuell-notiert/)

"Professionelle Kultur-und Medienschaffende, die zunehmend weniger Aussicht auf dauerhafte Festanstellung haben, müssen mit einem stabilen Katalog an Rechten ausgestattet werden, der ihnen Vergütungs- und Beteiligungsrechte in einer effektiv durchsetzbaren Form sichert", wird in der M-Kolumne zur Reform des Urheberrechts argumentiert. Bei den Reformüberlegungen auf nationaler und internationaler Ebene müssten die Urheberinnen und Urheber der Ausgangspunkt sein, nicht der "Nutzer" , macht ver.di deutlich.

Der M-Artikel über die Nazi-Angriffe auf Journalisten in Dortmund erfährt, kaum das M gedruckt wurde und online steht, neue traurige Aktualität. Der von den Drohungen der Rechten betroffene Fotograf wurde am 10. März nach einer Neonazi-Kundgebung in Derne überfallen und mit Steinen beworfen.

Außerdem beschäftigt sich M in ihrer aktuellen Ausgabe mit der andauernden Neu-Aufteilung des Zeitungsmarktes in Hessen. Madsack zieht sich zurück, Ippen und die Rhein-Main-Gruppe dehnen ihr Terrain aus.

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