"M" Menschen Machen Medien (ver.di)

M Menschen Machen Medien 4/2014: Selbstständig - Freiheit mit Risiken und Nebenwirkungen
Tarifergebnis an Tageszeitungen
Undercover-Reportagen droht juristisches Nachspiel
Roboterjournalismus

Berlin (ots) - Stetig wächst die Zahl der Freien und Solo-Selbstständigen. Sie prägen den aktuellen Wandel in der Arbeitswelt erheblich. In ver.di sind derzeit 30 000 Solo-Selbstständige organisiert - zu wenig angesichts von fast 2,5 Millionen in Deutschland, sagt M und fragt in ihrer aktuellen Ausgabe "M Menschen Machen Medien 4/2014" den ver.di-Vorsitzenden Frank Bsirske nach dem Engagement der Gewerkschaft für Selbstständige. Und da gibt es einiges! In der Medienbranche befindet sich die Mehrzahl der Solo-Selbstständigen seit Jahren in einer Abwärtsspirale. Lange gab es keine Honorarzuwächse. Dennoch ist Selbstständigkeit auch hier für viele eine Alternative zum Angestelltendasein. Jedoch muss um faire Arbeitsbedingungen und soziale Sicherung weiter gerungen werden. Gemeinsam - in und mit ver.di - nach Lösungen zu suchen, sich zu vernetzen: Dafür plädiert die Vorsitzende der ver.di-Bundeskommission Selbstständige, die langjährige freie Journalistin Gundula Lasch in der M-Titelgeschichte. Der M-Schwerpunkt liefert einen Problemaufriss zum Thema Solo-Selbstständige im Medienbereich und gibt einen Einblick in verschiedene Berufe der Branche.

Freie Journalistinnen und Journalisten haben sich auch an den umfangreichen Streiks im Zuge der Tarifauseinandersetzungen an Tageszeitungen der letzten Wochen beteiligt. M fasst das Tarifergebnis für die rund 14 000 Redakteurinnen und Redakteuren sowie Freien und Pauschalisten zusammen. Nun entscheiden die Mitglieder über die Annahme des Abschlusses.

Undercover unterwegs zu sein, ist für Rechercheure heutzutage oft die einzige Möglichkeit, um miserable Arbeitsbedingungen in Unternehmen aufzudecken. Nicht selten werden auch hier inakzeptable prekäre Beschäftigungsverhältnisse zutage gefördert wie beim Autokonzern Daimler, ausgestrahlt im SWR. Das Wallraff-Team rückte Zalando und Co. auf die Pelle, zu sehen in RTL. Die Kritisierten planen ein juristisches Nachspiel, wie M berichtet. Eins scheint klar, Roboter werden diese Rechercheure nicht ersetzen können, aber was kann der sogenannte Roboterjournalismus heute schon? Der Versuch einer Antwort findet sich in M.

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