"M" Menschen Machen Medien (ver.di)

M 08-09/2009: Zeitungssparen
20 Jahre danach
Leistungsschutzrechte
Urteile zu Total-Buy-out-Verträgen

    Berlin (ots) - Synergien und Syndikation sind derzeit in deutschen Verlagshäusern die Schlüsselwörter, um trotz sinkender Anzeigenerlöse wieder in höhere Gewinnzonen zu gelangen. "Menschen Machen Medien", die medienpolitische ver.di-Zeitschrift, beschreibt die sogenannten Synergieeffekte der aktuellen Umstrukturierungen in Medienunternehmen wie im "Reich des Schweigens", der Südwestdeutschen Medienholding, oder bei Neven DuMont Schauberg. Bescheinigt wird Kostenersparnis zu Lasten von Arbeitsplätzen, journalistischer Qualität und Zeitungsvielfalt. Ein Blick in das Schweizer Verlagshaus Tamedia spiegelt die gleiche Entwicklung.

    Einstige DDR-Titel und der staatliche Rundfunk sind in die gesamtdeutsche Medienlandschaft eingegliedert (oder verschwunden). 20 Jahre nach dem Mauerfall beleuchtet M bis Jahresende in einer vierteiligen Serie den kurzen Zeitungsfrühling und den Umbau des Rundfunks im Osten des vereinigten Deutschlands nach 1989. Im ersten Teil präsentiert sich Mecklenburg-Vorpommern mit seinen Zeitungen in gleichem Mantel. Selbst eine Studie belegt "monopolisierte Einfalt" im Lande.

    Effekte der Kostenersparnis versprechen sich Verlage auch von Total-Buy-out-Verträgen gegenüber freien Mitarbeitern. M fasst drei Urteile zusammen, die dabei Grenzen aufzeigen zugunsten der Urheber. Kommentiert wird gleichfalls die fragliche Verlegerkampagne für Leistungsschutzrechte im Netz, die bisher Urheber außen vor lässt. "Urheber first!", fordert dagegen ver.di.

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