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Donnerstag, 13. Juni 2002, 10.03 Uhr
Das Notizbuch / Faszination Fluss - Begegnungen am Lech

    München (ots) - Hat ein Fluss Persönlichkeit? Der Lech sei der
"letzte Wilde", sagt der Tiroler Pfarrer Karl-Heinz Baumgartner. Und
seine Mitstreiterin in der Initiative "ObAcht Lechtal" nennt den Lech
ihren Jugendfreund. Vor einigen Jahren gelang es ihnen und anderen
Tirolern, den österreichischen Abschnitt des Flusses vor weiterer
stromwirtschaftlicher Nutzung zu bewahren. Eine einzigartige
Wildflusslandschaft, die letzte der nordalpinen Flüsse, wäre damit
zerstört worden.
    
    Auf diesen 90 km vom Ursprung des Lech in den Rätischen Alpen in
Vorarlberg bis zur deutschen Grenze vor Füssen lässt sich noch
studieren, wie Flüsse in unseren Breiten einmal aussahen, bevor der
Mensch ihre Kraft und ihre Persönlichkeit bändigte - um sich vor
Hochwasser zu schützen und um Energie zu gewinnen.
    
    Auf den 176 deutschen Lech-Kilometern bis zur Mündung bei Rain am
Lech entstanden dagegen in den letzten hundert Jahren 31 Kraftwerke -
eine "Energiegewinnungstreppe" für die einen, "Stausee-Paradiese" für
die anderen, schützenswerte Biotope für die Dritten.  Im Notizbuch
"Faszination Fluss" begegnet Sabine März-Lerch Menschen, die sich dem
Fluss verschrieben haben: seiner Flora und Fauna, seinen Stimmungen,
seiner Persönlichkeit - dem Lech: Am 13. Juni um 10.03 Uhr in
Bayern2Radio.
    
    Redaktion: Susanne Schmidt.
    
    
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