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Report aus München - heute 21.00 Uhr im Ersten
Umfrage
Erstmals seit Dezember 1999 im Bund wieder Mehrheit für das bürgerliche Lager

    München (ots) - Nach einer aktuellen Umfrage des
Meinungsforschungsinstituts Infratest dimap für das ARD-Magazin
Report aus München würden bei Bundestagswahlen momentan 40 Prozent
der Bundesbürger die Union, 9 Prozent die FDP wählen. Die
Regierungskoalition könnte derzeit nur mit 42 Prozent der Stimmen
rechnen. 36 Prozent der Stimmen würden auf die SPD und 6 Prozent auf
Bündnis 90 / Die Grünen entfallen. Die Umfrage sieht die PDS derzeit
bei 6 Prozent. "Erstmals seit Dezember 1999 hätte so das bürgerliche
Lager wieder die Mehrheit der Sitze im Parlament" so Richard Hilmer,
Geschäftsführer von Infratest dimap.
    
    Negativ bewerten die Bundesbürger vor allem die
Arbeitsmarktpolitik der Regierung: 80 Prozent der wahlberechtigten
Deutschen sind mit den bisherigen Anstrengungen der Bundesregierung
bei der Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und bei der Schaffung von
neuen Arbeitsplätzen eher unzufrieden. Auch 64 Prozent der
SPD-Anhänger schließen sich dieser Auffassung an.
    
    Im Auftrag von Report aus München verglich Infratest dimap den
Bundeskanzler Gerhard Schröder und seinen Herausforderer Edmund
Stoiber. 49 Prozent der Bundesbürger glauben, dass Edmund Stoiber
eher in der Lage ist, die Wirtschaft in Deutschland voranzubringen.
Gerhard Schröder trauen dies nur 27 Prozent zu. Auch bei der
Schaffung und Rettung von Arbeitsplätzen setzen 38 Prozent der
Wahlberechtigten höhere Erwartungen in den Kandidaten der Union.
Gerhard Schröders Politik erhält hier nur eine Zustimmung von 34
Prozent. In der Zusammenfassung meinen 33 Prozent der Deutschen, dass
Edmund Stoiber die besseren Zukunftskonzepte für Deutschland hat. Die
Politik des amtierenden Bundeskanzlers sehen in diesem Bereich nur 29
Prozent als zukunftsweisend.
    
    Zitat und Übernahme nur mit Quellenangabe "Report aus München"
    
    
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