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FOCUS bezweifelt Sinn der Gegendarstellung von Ministerpräsidentin Simonis
Inhalt der Gegendarstellung dient nicht der Wahrheitsfindung in der "Affäre Pröhl"

München (ots) - Nach der Entscheidung des Landgerichts München I in erster Instanz stellt das Münchner Nachrichtenmagazin FOCUS den Sinn der Gegendarstellung von Ministerpräsidentin Heide Simonis im Hinblick auf die FOCUS-Berichterstattung "Einer lügt in Kiel" vom 8. April 2002 in Frage. Die schleswig-holsteinische Regierungschefin erklärt in ihrer Gegendarstellung lediglich: "Bereits bevor der Außenminister Omans und seine Begleiter aufbrachen, musste ich wegen einer unaufschiebbaren anderweitigen Verpflichtung die Runde verlassen." Simonis geht mit dieser Darstellung nicht auf die inhaltlichen Vorwürfe des Unternehmers Falk Brückner ein, die FOCUS in einem Ausriss aus dem Vernehmungsprotokoll der Kieler Staatsanwaltschaft zitiert. Brückner sagt in dem Protokoll: "(...) Im Anschluss an dieses Gespräch gingen der Außenminister von Oman und Herr Dr....; die Ministerpräsidentin, Herr Gärtner, Herr Dr. Pröhl und ich haben dann ca. noch eine Stunde danach zusammengesessen und intensiv über die Geschäftsfelder der Firmen B&B medRelations und B&B gerRelations gesprochen. Bei diesem Gespräch wurde auch von meiner Seite aufgezeigt, dass Herr Dr. Pröhl von seiner Beschäftigung beim Land in unsere Firma als Vorstand überwechseln sollte (ich habe sozusagen um die Hand von Herrn Dr. Pröhl angehalten). Herr Dr. Pröhl hat sowohl vor diesem besagten Gespräch als auch fortlaufend danach stets bestätigt, dass sein Wechsel mit seinem Arbeitgeber besprochen sei. Im Gegenteil dass dieses sogar befürwortet werden würde.(...)" Simonis hatte sonst mit ihrer Gegendarstellung an der FOCUS-Berichterstattung vom 8. April nichts angegriffen. Dazu FOCUS-Sprecher Uwe Barfknecht: "Die zentrale Frage, was die schleswig-holsteinische Ministerpräsidentin von den beruflichen Aktivitäten ihres Expo-Beauftragten Herrn Dr. Pröhl wusste, bleibt im Dunkeln und wurde vom Landgericht München juristisch nicht geklärt. Zudem hat Frau Simonis vor Gericht nicht die FOCUS-Berichterstattung vom 30. März 2002 "Dann lügt Simonis" oder vom 15. April 2002 "Plauderstunden im Knast" bezweifelt. Wir haben in der "Affäre Pröhl" journalistisch sauber gearbeitet und alle Beteiligten zu Wort kommen lassen. FOCUS behält sich vor, Berufung gegen diese Entscheidung einzulegen." ots Originaltext: Focus Magazin Verlag Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Weitere Informationen: Uwe Barfknecht FOCUS Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Arabellastraße 23 81925 München Telefon: 0 89/92 50- 29 74 Fax: 0 89/92 50- 20 96 E-Mail: u.barfknecht@focus-r.de Internet: www.focus.de/pr Original-Content von: FOCUS Magazin Verlag GmbH, übermittelt durch news aktuell

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