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Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen Arend G. Mody
Anlass: FOCUS-Strafanzeige wegen Anlagebetrugs, Geldwäsche und Steuerhinterziehung

München (ots) - Die Hamburger Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen den Bankier Arend G. Mody, Gründer der 1995 geschlossenen Mody Privatbank (Geschäfts-Nr. 191 Js 93/95 (5602). Anlass der Ermittlungen war ein Rechtsgutachten, das FOCUS im Rahmen seiner Beweisführung in den Prozessen gegen die Mody Privatbank vorgelegt hatte. Das Nachrichtenmagazin weist darin den Vorwurf zurück, die Bank sei erst auf Grund der Veröffentlichung eines FOCUS-Beitrags über Arend G. Mody im Januar 1995 in Liquiditätsschwierigkeiten geraten. Ein zweites von FOCUS erstelltes Rechtsgutachten belegt laut FOCUS, dass die Bank sich bereits vor der Veröffentlichung des Nachrichtenmagazins in finanziellen Schwierigkeiten befunden hat. Diesem Gutachten zufolge hätte das Bundesaufsichtsamt bei Kenntnis aller Umstände die sofortige Schließung der Bank anordnen müssen. Unterdessen fiel heute ein weiteres Urteil im Rahmen der Prozesse zwischen FOCUS und der Mody Privatbank AG. Das Hamburger Landgericht befand in erster Instanz, dass FOCUS der Mody Bank grundsätzlich den Schaden ersetzen müsse, der angeblich durch die Berichterstattung des Nachrichtenmagazins entstanden sei. Die Richter begründeten ihr Urteil unter anderem damit, dass auf Grund der nachgewiesenen Finanznot von Arend G. Mody nicht automatisch die Bank selbst in Not sei. Allein diese Begründung zeigt, dass es sich um ein Fehlurteil handelt. Außerdem hat FOCUS nachgewiesen, dass die Mody Bank selbst schon vor Veröffentlichung der FOCUS-Berichterstattung in Not war. Bisher ging FOCUS als Sieger aus den juristischen Auseinandersetzungen mit der Mody Bank hervor. Zuletzt hat der FOCUS Magazin Verlag im November 1999 ein Verfahren gegen die Mody Bank gewonnen: Die Mody Bank hatte behauptet, auf Grund eines FOCUS-Artikels im Januar 1995 sei die Geschäftsgrundlage für Garantieverpflichtungen des Bankiers Arend G. Mody und von drei weiteren Personen entfallen und die Bank sei entsprechend um drei Millionen Mark geschädigt worden. Das Hanseatische Oberlandesgericht (OLG) wies im Berufungsverfahren die Klage der Bank auf eine Schadenersatzzahlung in Höhe von drei Millionen Mark vollständig ab und bestätigte damit das Urteil des Hamburger Landgerichts vom Juli 1998. Auch ein Verfahren gegen zwei Aktionäre der Mody Bank entschied der FOCUS Magazin Verlag im März 1999 endgültig für sich: Das Hanseatische Oberlandesgericht hob ein Urteil des Landgerichts Hamburg auf und wies im Berufungsverfahren die Klage der beiden Aktionäre auf grundsätzliche Feststellung eines Schadenersatzanspruches vollständig und kostenpflichtig ab. FOCUS-Chefredakteur Helmut Markwort kündigte Berufung an: "Wir gehen davon aus, dass auch in diesem Verfahren zu Gunsten der korrekten und freien Berichterstattung und damit zu Gunsten von FOCUS entschieden wird." ots Originaltext: FOCUS Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Rückfragen bitte an: FOCUS Öffentlichkeitsarbeit Tel.: 089/ 92 50-29 74 Fax: 089/ 92 50-23 56 E-Mail: holthoff@focus-r.de Original-Content von: FOCUS Magazin Verlag GmbH, übermittelt durch news aktuell

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