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Brexit Studie erfasst Reaktionen in Europa

Hamburg (ots) - Eine aktuelle Ipsos-Studie zeigt, wie der Brexit in neun EU-Staaten aufgenommen wurde und welche Konsequenzen die Menschen für Großbritannien und die EU erwarten. Für die Onlinestudie wurden Bürger zwischen 16 und 64 Jahren in Belgien, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Italien, Polen, Spanien, Schweden und Ungarn befragt.

Brexit wird die EU schwächen

53 Prozent der Bürger in den neun EU-Ländern befürchten durch den Austritt Großbritanniens negative Auswirkungen auf die Wirtschaft der EU, 54 Prozent denken, der Brexit wird die EU schwächen, und 47 Prozent glauben, er wird den Einfluss der EU in der Welt schwächen. Die Meinungen in den einzelnen Ländern unterscheidet sich jedoch stark: erwarten 64 Prozent der Polen und Briten, dass die EU geschwächt wird, sind es in Frankreich (37%) und Deutschland (43%) weit weniger.

Dominoeffekt weniger befürchtet als vor dem Brexit

Eine durch den Brexit ausgelösten Austrittswelle, halten inzwischen weniger Bürger für wahrscheinlich: im Durchschnitt glauben 41 Prozent der Befragten aus den verschiedenen EU-Ländern, andere Länder würden dem Beispiel Großbritanniens folgen, vor dem Referendum waren es noch 48 Prozent. In Großbritannien hingegen sind inzwischen mehr Menschen davon überzeugt, andere Länder werden ebenfalls austreten (42% vor dem Referendum, 60% aktuell).

Franzosen wollen harte Verhandlungen

Wenig überraschend haben die Briten eine andere Ansicht dazu, wie vorteilhaft die Austrittsvereinbarungen für Großbritannien sein sollten. Mehr als die Hälfte (56%) von ihnen fordern entgegenkommende Bedingungen, nur knapp ein Drittel (30%) in den anderen EU-Ländern stimmen hier zu. In Frankreich (19%), Belgien (20%) und Deutschland (25%) sprechen sich die wenigsten für freundliche Verhandlungen aus. Knapp vier von zehn (39%) Franzosen wünschen sich sogar nachteilige Bedingungen für das Vereinigte Königreich.

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