Jahreszeiten Verlag, VITAL

Vital: Lauftraining richtig angepackt
80 Prozent laufen viel zu schnell

    Hamburg (ots) - Laufen kann jeder, der nicht übergewichtig ist
oder unter chronischen Krankheiten leidet. Gleichwohl sollten
Anfänger nach Ansicht von Experten einige Essentials beachten, die
den Körper vor Überlastungen bewahren und gleichzeitig für
kontinuierliche Fortschritte sorgen. Die Zeitschrift VITAL hat in
ihrer jüngsten Ausgabe jede Menge Tipps von Fachleuten, ein
Lauftraining für sechs Wochen und Hinweise auf die häufigsten Fehler
veröffentlicht. Nach einer Studie der Sporthochschule Köln laufen 80
Prozent der Jogger viel zu schnell, berichtet das Blatt - besonders
bei heißem Wetter sei zu hohes Tempo der Gesundheit abträglich. "Das
ist oft Wettkampftempo. Und genau das belastet den Kreislauf, die
Sehnen und Gelenke", warnt die Ärztin und Lauftrainerin Stefanie
Mollnhauer. Die Beine würden schwer und Seitenstechen mache sich
bemerkbar. Bei beidem helfe generell, langsamer zu laufen. Gegen
Muskelkater wirkten im Nachhinein durchblutungsfördernde Maßnahmen
wie heiße Bäder und Sauna. Wer sich beim Laufen ungezwungen
unterhalten könne, habe ein gutes Anfängertempo. Genauer ermittele
das eine Pulsuhr. Sie messe über einen Sender im Brustgurt, wie
schnell das Herz schlägt. "Wird die persönliche Obergrenze
überschritten, signalisiert ein Warnton dem Läufer, einen Gang
runterzuschalten", heißt es in VITAL.
    
    Wichtig ist für Läufer, sich immer langsam warm zu laufen, einen
Kaltstart zu vermeiden. Das entlaste den Kreislauf und der Körper
werde auf die kommende Belastung vorbereitet. Ruhiges Auslaufen
bringe Kreislauf und Atmung wieder auf Normalfunktion. Zur Häufigkeit
pro Woche raten die Experten in VITAL, dem Körper Ruhepausen zu
gönnen, in denen sich Sehnen, Gelenke und Muskeln erholen können. Die
Lauflänge sollte langsam gesteigert, Gehpausen eingelegt werden.
Vernachlässigt würden oft Stretchen und Kräftigen. Stretchen sorge
dafür, dass Muskeln, Sehnen und Gelenke geschmeidig bleiben und
schützt vor Verletzungen. Deshalb sollte nach jedem Lauf gestretcht
werden. Laufeinsteiger sollten auf jeden Fall auch einmal pro Woche
die Rumpfmuskulatur kräftigen. "Laufen kann ins Kreuz gehen. Der
Rücken muss regelmäßig gestärkt werden, sonst drohen irreparable
Schäden", mahnt Lauftrainer Kurt Stenzel. Auf jeden Fall aber sollten
alle, die mit dem Laufen beginnen wollen, an einem nicht an guten
Laufschuhen sparen. Dabei sollte auch die Beratung von Fachleuten in
Anspruch genommen werden.
    
    Diese Meldung ist unter Quellenangabe VITAL zur Veröffentlichung
frei.
    
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