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Ostthüringer Zeitung: Wolfgang Schütze kommentiert: Sparen kommt später. Vielleicht.

Gera (ots) - Zu den beliebtesten Vorwürfen gegen Linke gehört, dass sie nicht mit Geld umgehen könnten. Dafür gibt es gewisse Erfahrungswerte: Sozialistische Systeme gingen in Serie den Bach runter, weil der vormundschaftliche Staat weit über seine Verhältnisse lebte.

Zu den berechtigtsten Vorwürfen gegen die Schwarzen in Thüringen gehört, dass sie nicht mit Geld umgehen konnten. Über viele Jahre nicht. Mal allein, mal im Bunde mit der FDP - die war ja damals noch nicht weg - oder der SPD, aber immer unter eigener Führung hat es die CDU vermocht, rund 16 Milliarden Euro Staatsschulden in Thüringen anzuhäufen. Erst ein Hesse, der in Sachsen veredelt wurde, brachte den Christdemokraten als Finanzminister so richtig bei, dass die Schulden abgebaut werden müssen. Und zwar jetzt. Sofort. Unverzüglich.

Nun könnte es in Thüringen einen Regierungswechsel geben - und der Schuldenabbau vertagt werden. Der DGB als Unterstützer von Rot-Rot-Grün meldet schon mal an, welche Dividende die Gewerkschaftsführung für ihre Hilfe erwartet.

Es sind nicht die Schulden von Rot-Rot-Grün, gewiss nicht. Und bis zur Pleite dauert es manchmal 40 Jahre. Na also.

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