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Ostthüringer Zeitung: Thüringer Rechnungshof kritisiert Landeserziehungsgeld. Rudolstädter Prüfbehörde rät, die Zahlung wieder abzuschaffen.

Gera (ots) - Der Thüringer Rechnungshof kritisiert die Ausgaben für das Landeserziehungsgeld. Das berichtet die Ostthüringer Zeitung (Montagausgabe).

Die Zahlungen an Eltern, die ihre unter dreijährigen Kinder nicht in einer Einrichtung betreuen lassen, seien bisher nicht zielführend, stellt die Rudolstädter Prüfbehörde in einer sogenannten Beratung der Landesregierung und des Parlaments fest. Der Rechnungshof legt nahe, das Geld im Landeshaushalt anderweitig zu verwenden, schreibt die Ostthüringer Zeitung weiter.

Bisher wurden rund 240 Millionen Euro für die Leistung ausgegeben. Das Landeserziehungsgeld wird von Linken, Grünen, der FDP und auch von der SPD, die mit der CDU die Landesregierung stellt, abgelehnt. Die Kritik wurde wieder lauter, seit der Bund das Betreuungsgeld eingeführt hat. Thüringen leistet sich somit eine Doppelförderung für Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen.

Die Rechnungsprüfer mahnen nach Angaben der Ostthüringer Zeitung außerdem an, die Verwaltung des Landeserziehungsgeldes, sollte es denn beibehalten werden, zu verbessern. Viele Kommunen seien mit der Bearbeitung überfordert.

Die Ergebnisse der Beratung wurden vorigen Freitag an die Staatskanzlei, das Finanz- sowie das Sozialministerium und die Präsidentin des Landtags verschickt. Den Text will der Rechnungshof nach Informationen der Ostthüringer Zeitung heute auf seinem Internetportal vorstellen.

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