Landesbank Baden-Württemberg

LBBW geht Partnerschaften mit Staatsoper und ZKM ein

    Stuttgart (ots) - Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) ist
Partner der Staatsoper Stuttgart und des Zentrums für Kunst und
Medientechnologie (ZKM) in Karlsruhe. Dies gaben Hans Dietmar Sauer,
Vorsitzender des Vorstands der LBBW, Prof. Peter Weibel, Vorstand des
ZKM, und Klaus Zehelein, Intendant der Staatsoper Stuttgart, heute im
Rahmen eines gemeinsamen Pressegesprächs in Stuttgart bekannt.
    
    "Mit der Staatsoper und dem ZKM hat die LBBW ideale Partner
gefunden. Alle drei Institutionen zeichnen sich durch regionale
Verbundenheit und internationales Renommee aus. Gemeinsam bilden sie
eine Art magisches Dreieck", sagte Sauer. Auf der einen Seite fördere
die LBBW sowohl die Staatsoper als auch das ZKM; auf der anderen
Seite arbeiteten auch die beiden Kulturinstitutionen zusammen.
    
    Die Landesbank verstehe sich als Kreditinstitut, das durch
regionale Stärke und internationale Kompetenz überzeuge. Diesen
Anspruch übertrage die LBBW auch auf ihr Sponsoringkonzept "Best of
Baden-Württemberg". Das bedeute, dass sie herausragende Projekte und
Veranstaltungen aus Baden-Württemberg in ihrem originären
Geschäftsgebiet und auch außerhalb Baden-Württembergs ermögliche.
Außerdem fördere sie Potenzialträger aus Baden-Württemberg und
verhelfe ihnen zu internationaler Anerkennung. Und sie hole
Veranstaltungen mit Weltklasseniveau nach Baden-Württemberg. "Die
Landesbank steht zu ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und ist
daher mit Engagement und mit Freude bereit, die Rolle des Sponsors
einzunehmen", erläuterte Sauer.
    
    Für die Partnerschaften mit der Staatsoper und dem ZKM habe sich
die LBBW vor allem deshalb entschieden, weil es sich bei ihnen um
innovative Partner mit Visionen handelt. Beiden Institutionen gelinge
der Spagat zwischen Tradition und Moderne in idealer Weise; sie
hätten Visionen und gingen neue Wege abseits des Mainstream. "Sowohl
die Staatsoper als auch das ZKM gehören zu 'Best of
Baden-Württemberg' - sie sind innovative, renommierte Partner mit
internationaler Ausstrahlung", betonte Sauer.
    
    Weibel: "ZKM ist glücklich über die Partnerschaft"
    
    "Zeitgemäßes Sponsoring heißt, Partnerschaften einzugehen und
gegenseitig Verantwortung für Qualität zu übernehmen", erklärte
Weibel. Das ZKM freue sich, dass es gemeinsam mit der Staatsoper -
zum dritten Mal in Folge Opernhaus des Jahres - ausgewählt wurde. Die
LBBW als größte Bank Baden-Württembergs vereine sich mit den
qualitätsvollsten kulturellen Institutionen Baden-Württembergs. Das
Besondere an der Partnerschaft mit der LBBW sei, dass das ZKM
erstmals projektungebundene Mittel erhalte. "Wir können frei
entscheiden, welche Vorträge oder Ausstellungen wir unterstützen
wollen", sagte Weibel weiter. Das ZKM werde vor allem innovative
Spezialprojekte fördern, die in der Öffentlichkeit Verständnis für
Kunst und Wissenschaft wecken sollen. Außerdem verstärkten alle drei
Institutionen mit der neuen Partnerschaft gegenseitig ihren Ruf als
Kompetenzzentren.
    
    Das ZKM ist eines der innovativsten und experimentellsten
Kunstzentren Baden-Württembergs. In dieser weltweit einzigartigen
Kulturinstitution werden Kunst und Medien miteinander vernetzt. Das
ZKM ist dabei nicht nur das erste vollständig interaktiv konzipierte
Museum, sondern vor allem ein Kompetenzzentrum, in dem geforscht
wird. Es verfügt über vielfältige Möglichkeiten zur Entwicklung von
interdisziplinären Projekten und internationalen Kooperationen. Im
ZKM sind drei Wirkungsfelder unter einem Dach vereint: Sammlung und
Vermittlung, Forschung und Produktion sowie Ausstellungen und
Veranstaltungen.
    
    Zehelein: "Partnerschaft mit der LBBW ist die erste Verbindung
dieser Art für die Staatsoper"
    
    Nach Angaben von Zehelein ist die Partnerschaft mit der Landesbank
für die Staatsoper die erste Verbindung dieser Art, die sie mit einem
Wirtschaftsunternehmen eingeht. Die LBBW zeichne sich als Partner
aus, weil zu spüren sei, dass hier ein ausgeprägtes Bewusstsein und
Interesse für die Kunst vorhanden sei, das sich auch auf die
Mitarbeiter übertrage. "Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang
gerne an einige Seminare, die wir zu Aufführungen an der Staatsoper
gemacht haben. Diese grundsätzliche Haltung ist für eine solche
Partnerschaft, wie wir sie eingehen, von zentraler Bedeutung. Das
gegenseitige Interesse aneinander bietet die besten Voraussetzungen
für eine fruchtbare und erfreuliche Zusammenarbeit, die sich
maßgeblich an den Inhalten der Kunst und nicht an der Oberfläche
repräsentativen Scheins orientiert", erläuterte Zehelein.
    
    Forum Neues Musiktheater - Auf dem Weg ins 21. Jahrhundert
    
    Es freue ihn insbesondere, bemerkte Zehelein, dass die Landesbank
das innovativste Projekt der Staatsoper - das in Gründung befindliche
Forum Neues Musiktheater - im Auge habe. Hier gehe das Unternehmen
gemeinsam mit der Staatsoper den Weg des Erforschens neuer Wege für
das Musiktheater des 21. Jahrhunderts. Wenn Ministerpräsident Erwin
Teufel in seiner Regierungserklärung von der "Ideenwerkstatt
Baden-Württemberg" spreche, so sei das europaweit einzigartige Forum
Neues Musiktheater ein gutes Beispiel dafür, was im Land und in der
Landeshauptstadt Stuttgart an Innovation stattfinde. "Ich bin sehr
froh über die Wahl der Landesbank im Hinblick auf ihren zweiten
Partner, das ZKM, mit dem wir selbst gute Kontakte pflegen. Bezüglich
des Forums Neues Musiktheater gibt es bereits erste
Kooperationsgespräche. Beide Institutionen sind, wie der Partner
LBBW, im Land verwurzelt, entwickeln dort ihre Konzepte, sind aber
international ausgerichtet und werden international wahrgenommen",
sagte Zehelein weiter.
    
    Das Forum Neues Musiktheater ist eine projekt- und
prozessorientierte Forschungs-, Produktions- und Ausbildungsstätte,
eine Art Labor für das Musiktheater des 21. Jahrhunderts, in dem ein
Vermittlungszusammenhang von Forschung, Produktion und Ausbildung
etabliert wird, um gemeinsam mit Sängern, Instrumentalisten,
Komponisten und Regisseuren neue Wege zu erproben. Wesentliches
Untersuchungsfeld wird die Frage sein, wie neue Technologien und
Medien jenseits der gewohnten Verwendung neue Darstellungsformen und
Präsenz im Bereich des Genres Musiktheater ermöglichen.
    
    Die LBBW in ihrer gesellschaftlichen Verpflichtung
    
    Die Partnerschaften mit Staatsoper und ZKM sind zunächst auf ein
Jahr befristet. Darüber hinaus fördert die Landesbank weitere
ausgewählte Projekte in den Bereichen Kunst, Kultur und Sport. Auch
besitzt sie eine der bedeutendsten Unternehmenssammlungen für moderne
und zeitgenössische Kunst in Deutschland. Außerdem unterstützt sie
unter anderem Projekte der Staatsgalerie Stuttgart, die Schwetzinger
Festspiele sowie das Internationale Reit- und Springturnier in
Stuttgart. Ihrer gesellschaftlichen Verantwortung wird die LBBW auch
durch ihre gemeinnützigen Stiftungen und ihre Spendentätigkeit
gerecht. Hier engagiert sie sich in den Feldern Weiterbildung und
Wissenschaft, Natur und Umwelt, Kunst und Kultur sowie im sozialen
Sektor.
    
    
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