Landesbank Baden-Württemberg

LBBW-Automobilkongress in Stuttgart: Großes Echo aus der Automobil- und Zulieferbranche

Stuttgart (ots) - Unter dem Motto "Gelebte Partnerschaften - Konzepte mit Zukunft" diskutierten im Stuttgarter Forum der Landesbank namhafte Referenten aus Industrie und Wissenschaft. Ziel der von der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) erstmalig ausgerichteten, ganztägigen Veranstaltung war es, Trends im Automobilbau und der Automobilzulieferindustrie sowie mögliche Zukunftsstrategien für die Branche darzustellen. Der Kongress entspricht dem LBBW-Konzept der Fokusbranchen. Neben der Automobil- und Automobilzulieferindustrie ist das der Maschinenbau. Die Bank betreibe für diese Klientel ein Investment Banking, das sich an den mittelständischen Unternehmen in Baden-Württemberg und deren Auslandsmärkten orientiere, so der für das Investment Banking zuständige stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Landesbank Baden-Württemberg, Reinhold Schreiner. LBBW-Autostudie legt Strukturwandel offen Erster Schritt der "Brancheninitiative Automobil" - noch vor dem Kongress - war die Erstellung einer Technologiestudie, die in Zusammenarbeit mit dem renommierten Institut für Kraftfahrwesen der Universität Aachen entstand. Kern der Studie ist eine Rangliste, die aufzeigt, welche neuen Technologien im Fahrzeugbau zu erwarten sind. Zur Bewertung wurden verschiedene Kriterien herangezogen, wie etwa die Zeitspanne bis zur Ersteinführung einer neuen Technologie und die Dauer, bis sich diese bei den Herstellern zum Standard entwickelt hat. Technologieranking des LBBW-Investment Bankings Ein weiteres Bewertungskriterium ist das so genannte Substitutionsrisiko. Darunter versteht man den Gradmesser, inwieweit heute verwendete Bauteile bei Anwendung neuer Technologien noch zum Einsatz kommen. Ein Beispiel ist der bevorstehende Wechsel der Autohersteller von hydraulischen auf elektronische Bremssysteme: Beim Einsatz dieser neuen Technik entfallen Bremsleitungen und Bremskraftverstärker. Der Untersuchung zufolge handelt es sich hier um eine Entwicklung, welche die Zulieferer bereits im kommenden Jahr umsetzen werden. So wird die neue 7er Reihe von BMW schon über eine Vorstufe der elektronischen Bremse verfügen. Ähnlich grundlegende Veränderungen betreffen die Lenkung, wo der manuelle Lenkimpuls des Fahrers künftig nicht mehr mechanisch über die Lenksäule, sondern als elektronisches Signal weitergegeben wird. Neue Wachstumschancen für Zulieferer Umfassendes Know-how in den Bereichen Elektronik und Sensorik sowie den neuen Antriebskonzepten bildet die Basis dieser kommenden Technologien. Nur derjenige Zulieferer, der hier Kompetenz vorweist und sich für die richtigen Partner entscheidet, wird die Chancen der neuen Technologien nutzen können. Die Automobilfirmen und deren Zulieferunternehmen unterstützt die LBBW mit einer speziellen Beratungsinitiative. "Traditionell gehört diese Branche zu den wichtigen Kunden der Landesbank. Dies führen wir auch bei dem neu aufgestellten LBBW-Investment Banking fort", erklärt Reinhold Schreiner. Investment Banking für alle Entwicklungsphasen Eine generelle Besonderheit der LBBW ist es, dass sie die komplette Palette des Investment Bankings aus einer Hand anbietet. Egal, ob ein junger Existenzgründer Risikokapital benötigt, ob eine Spezialfinanzierung gefragt ist, eine Nachfolgeregelung durch ein Management-Buy-Out gelöst werden soll oder ob eine etablierte Firma erfolgreich an die Börse geführt werden will: Für alle diese Fälle besitzt das LBBW-Investment Banking passende Ansprechpartner, die wiederum exakt geeignete Produkte anbieten können. Die LBBW unterscheidet sich von anderen Wettbewerbern auch dadurch, dass sie ihre Kunden dauerhaft begleite. "Wir setzen nicht auf kurzfristige, punktuelle Lösungen," erklärt Reinhold Schreiner: "Die Betreuung erfolgt vielmehr kontinuierlich und in jeder Entwicklungsphase des Unternehmens." Um dieses "Beziehungsbanking" optimal zu gestalten, seien mehrere Experten mit Branchen- oder Beratungserfahrung in das Investment Banking seines Instituts eingetreten, sagt Reinhold Schreiner. Börsengänge: trotz hoher Ziele voll im Plan Was die Transaktionen im Aktienemissionsgeschäft anbelangt, ist Schreiner mit der qualitativen wie auch der zahlenmäßigen Entwicklung sehr zufrieden. "Zu Anfang des Jahres, als wir unser neu ausgerichtetes Investment Banking der Öffentlichkeit vorgestellt haben, hatten wir uns ein sehr ambitioniertes Ziel gesteckt: Sieben bis acht Konsortialführungen und insgesamt bis zu 30 Konsortialbeteiligungen. Trotz des im Vergleich zu 1999 viel schwierigeren Börsenumfelds liegen wir mit aktuell mehr als 20 Transaktionen, darunter sechs Konsortialführungen, voll im Plan," zieht das LBBW-Vorstandsmitglied nach Ablauf eines guten Dreivierteljahres erste Bilanz. Emissionsspezialist für den Mittelstand Neben den genannten großen Namen lag der Betreuungsschwerpunkt der LBBW vor allem auf mittelständischen Unternehmen. Unter den sechs von der Landesbank geführten Konsortien fand besonders der Börsengang der Stuttgarter Internetfirma Catoosee Beachtung, deren Börsenkurs nach dem Start mit dem Ausgabepreis von 21 Euro zeitweise sogar auf den dreifachen Wert anstieg und sich trotz des schwierigen Umfelds am Neuen Markt bis heute gegenüber dem Emissionspreis weiter gut behaupten konnte. Die weiteren Konsortialführungen der Landesbank Baden-Württemberg waren die Neuer-Markt-Werte Openshop, die Wiesbadener Rücker AG, die Software-Schmieden USU und CAA sowie der im SMAX notierte Automatisierungstechniker Rohwedder AG. Bei den übrigen Transaktionen im Konsortialgeschäft finden sich beispielsweise die irische Conduit, der Küchenausstatter Rational aus dem bayerischen Landsberg, Softline, der Telekommunikationssoftware-Anbieter Cycos, das Pharma- und Biotechunternehmen Curasan oder auch heimische Werte wie 4MBO (Dienstleistungs- und Elektronikprodukte) aus Plochingen. LBBW führt bedeutende Unternehmen an die Börse Die Landesbank Baden-Württemberg ist eine von nur drei Landesbanken, die in das Emissionskonsortium der "Aktie Gelb", also dem Börsengang der Deutschen Post AG, aufgenommen wurden. Beim Börsengang der Telekom-Tochter T-Online im Frühjahr war die LBBW als einzige Landesbank im Online-Konsortium vertreten, über das die Platzierung der via Internet gezeichneten Aktien erfolgte. Zu den Platzierungen, welche die LBBW im laufenden Jahr begleitete, zählten unter anderem die dritte Tranche der Deutschen Telekom AG und der Internet-Spezialist Bechtle. Im Fall des Raumfahrtkonzerns EADS fungierte die LBBW als Co-Lead des Retailkonsortiums. Weiteres Lead-Mandat in der Pipeline Ein weiterer Börsengang aus der Biotechnologiebranche ist derzeit in Vorbereitung. Dieses Unternehmen wird die Landesbank Baden-Württemberg als alleiniger Konsortialführer am Neuen Markt platzieren. Leider ist es aus konsortialrechtlichen Gründen derzeit noch nicht möglich, den Namen der Firma zu nennen. Das selbe gilt für die übrigen Konsortialbeteiligungen, die für den Rest des Jahres geplant seien. LBBW ist guter Emissionsfolgebetreuer Die Funktion des "Designated Sponsors" übernimmt die LBBW sehr erfolgreich. Von der Deutschen Börse AG wurde das Institut jetzt beim "Performance-Rating" - wie schon bereits im vergangenen Jahr - mit der bestmöglichen Auszeichnung "AA" bewertet. ots Originaltext: Landesbank Baden-Würtemberg Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen: Thilo Weinert Presse und Information Am Hauptbahnhof 2 70173 Stuttgart Telefon (07 11) 127 - 64 02 Telefax (07 11) 127 - 62 80 presse@lbbw.de www.lbbw.de Original-Content von: Landesbank Baden-Württemberg, übermittelt durch news aktuell

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