Landesbank Baden-Württemberg

Halbjahreszahlen der Landesbank Baden-Württemberg
LBBW weiter auf Wachstumskurs

    Stuttgart (ots) - Die  positive  Geschäftsentwicklung  bei der
Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) hat sich auch in den ersten sechs
Monaten dieses Jahres fortgesetzt. Bilanzsumme und  Geschäftsvolumen
wei-sen  nach Angaben der siebtgrößten deutschen Bank ein stetiges
Wachstum  auf  und auch der Jahresüberschuss vor Steuern ist im
ersten Halbjahr  auf  386,9  Millionen  Euro gestiegen. Der
LBBW-Vor-standsvorsitzende Werner  Schmidt wies allerdings darauf
hin, dass das Jahresergebnis nicht linear aus den vorliegenden Zahlen
hochgerechnet werden dürfe.        

    Im  ersten  Halbjahr  2000 konnte die Landesbank im Konzern ihr Geschäftsvolumen auf  294,4 Milliarden Euroausbauen, dies entspricht einer Steigerung von 6,7 Prozent gegenüber dem Jahresende 1999. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 7,8 Prozent und liegt nun bei 277 Milliarden  Euro. Der Jahresüberschuss vor Steuern ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraumum  2,9  Prozent angestiegen. "Diese Zuwächse belegen, dass sich unsere Kunden - private wie institutionelle - bei der Landesbank gut aufgehoben fühlen", betonte Schmidt.          So  wuchsen die Forderungen an Kunden um 4,7 Prozent (plus 4 Milliarden Euro) gegenüber dem  Vorjahr. In noch größerem Ausmaß (6,1 Prozent) legten die Forderungen an Kreditinstitute zu. Hervorzuheben ist hier die Rolle der Landesbank als Partner der Sparkassen. Die Forderungen der LBBW  an die baden-württembergischen Sparkassen stiegen um 5,7 Prozent und beliefen sich zur Jahresmitte auf 28,7 Milliarden Euro.          Auf der Passivseite  verzeichnete die Landesbank deutliche Zuwächse vor allem bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (plus 8,4 Prozent auf 90,1 Milliarden  Euro) und bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kunden. Diese stiegen um 13,6 Prozent und erreichten ein Volumen von 49,2 Milliarden Euro.          Provisionsüberschuss deutlich gestiegen          Als  Erfolg  verbuchte der LBBW-Chef, dass der Zinsüberschuss auf Vorjahreshöhe gehalten werden konnte. Vor dem Hintergrund der flachen Zinsstrukturkurve bestanden nach seiner Darstellung nur geringe Möglichkeiten,          Fristentransformationsbeiträge zu erwirtschaften.          Erfreulich war die außerordentliche Zunahme des Provisionsüberschusses, der sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 49,2 Millionen Euro (46 Prozent) auf 156,1  Millionen Euro erhöhte. Das Nettoergebnis aus Finanzgeschäften weist zum 30. Juni einen realisierten Wert von 33,8 Millionen Euro auf, wobei schwebende Gewinne noch nicht enthalten sind.          Die sonstigen  betrieblichen  Erträge liegen zum Halbjahres-schluss um 46,4 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert, in dem Veräußerungserlöse auf Grund von Neustrukturierungen (so insbesondere von DGZ·DekaBank, Deutsche Leasing) in etwa in Höhe der Differenz enthalten waren.          Bei den  Verwaltungsaufwendungen  ergab  sich  nach  Darstellung der LBBW ein Anstieg um 5,7 Prozent; die Landesbank investierte weiterhin sehr stark in neue Technologien und baute einzelne Bereiche gezielt aus. "Die Investitionen in Informationstechnologien sowie den Ausbau strategisch bedeutender Geschäftsfelder -  wie etwa Investmentbanking und  Handel - sind nicht nur notwendig,  sondern dort auch gut angelegt. Der Return on Investment ist hier vergleichsweise günstig", erläuterte Schmidt.

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