Landesbank Baden-Württemberg

Vorläufige Konzernzahlen 1999 der Landesbank Baden-Württemberg: Erfolgreicher Start nach der Fusion

Stuttgart (ots) - Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) liegt mit ihren vorläufigen Bilanz- und Ertragszahlen über dem selbstgesteckten Plan. Die LBBW-Konzernzahlen des ersten Geschäftsjahres zeigen eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung: Die Bilanzsumme stieg um 15,8 Prozent auf 257 Milliarden Euro, das Geschäftsvolumen erhöhte sich auf 276 Milliarden Euro (plus 15,5 Prozent). Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit wuchs um 23,1 Prozent auf 894 Millionen Euro. Trotz fusionsbedingter Sonderbelastungen sowie der Jahr-2000- und der Euro-Umstellung stieg der Jahresüberschuss nach Steuern auf 430 Millionen Euro (plus 14,1 Prozent). "Mit diesen Werten befindet sich die Landesbank Baden-Württemberg auf einem guten Kurs", erklärte der LBBW-Vorstandsvorsitzende Werner Schmidt bei der Vorstellung der Zahlen in Stuttgart. Erfreulich sei, "dass es der LBBW vom Start weg gelungen ist, ihre Markt- und Kundenbasis zu sichern und weiter auszubauen". Ihren Aufgaben als national und international tätige Universalbank sowie als Spitzeninstitut der baden-württembergischen Sparkassen habe die LBBW gerecht werden können. Trotz Fusionsaufwendungen ein Plus im Betriebsergebnis "Unter den gegebenen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und den zahlreichen fusionsbedingten Sonderbelastungen sind wir mit den Zahlen unseres ersten Geschäftsjahrs zufrieden", wertete Schmidt das Ergebnis. Obwohl die Zinsstrukturkurve im Geschäftsjahr 1999 sich gegenüber den Vorjahren verengt hat und das Zinsniveau gegenüber 1998 um etwa ein Prozent gestiegen ist, konnte der Zinsüberschuss inklusive Beteiligungserträgen stabil gehalten werden. Erfreulich ist die zweistellige Wachstumsrate im Provisionsüberschuss und dem Nettoergebnis aus Finanzgeschäften. Hauptgrund für das Wachstum des Provisionsüberschusses (plus 11,5 Prozent auf 232 Millionen Euro) ist der höhere Umsatz der LBBW im Wertpapiergeschäft mit privaten Anlegern, institutionellen Investoren, den baden-württembergischen Sparkassen und den Partnerunternehmen im Sparkassenfinanzverbund. "Dieser Geschäftsbereich besitzt großes Potenzial. Um der wachsenden Bedeutung des Wertpapiergeschäfts Rechnung zu tragen, wird die LBBW ihren Service als Berater und Dienstleister für Kunden sowie Sparkassen weiter ausbauen", erläuterte Schmidt. Durch gute Handelsabschlüsse aus der Realisierung günstiger Marktchancen erhöhte sich das Nettoergebnis aus Finanzgeschäften um 12,5 Prozent auf 171 Millionen Euro. Kontrollierte Investitionen Im vergangenen Geschäftsjahr stand die LBBW noch stark unter dem Einfluss der Fusion und der damit einher gehenden strategischen, strukturellen und marktspezifischen Neuorientierung. Dennoch gelang es, durch gezielte Investitionen die Verwaltungsaufwendungen in einem moderaten Rahmen zu halten: Sie erhöhten sich um 5,3 Prozent auf 1,046 Milliarden Euro. Ein Hauptposten bei den Sachaufwendungen bilden dabei die Investitionen im IT-Bereich im Rahmen der Euro- und Jahr-2000-Umstellung. Plus beim Jahresüberschuss - Vergleich schwierig Der vorläufige Jahresüberschuss des LBBW-Konzerns beläuft sich nach Steuern auf rund 430 Millionen Euro, 14,1 Prozent mehr als beim addierten Vorjahreswert. "Mit diesem Jahresergebnis haben wir eine gute Basis für die Zukunft gelegt. Jetzt gilt es, die vorhandenen Möglichkeiten der neuen Bank weiter so zu nutzen, dass es uns gelingt, die LBBW als national und international tätige Universalbank sowie als Partner der Sparkassen in Baden-Württemberg dauerhaft zu etablieren", erklärte Schmidt. Wie 1998 flossen auch 1999 Sonderfaktoren mit einmaligem Charakter in die Ergebnisrechnung ein. "Eine exakte Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten ist deshalb nur eingeschränkt möglich", führte Schmidt aus. Geplante Ausschüttung an die Träger Aus dem Jahresüberschuss nach Steuern ist wiederum eine voll versteuerte Ausschüttung von 77 Millionen Euro (entspricht rund 12 Prozent vor Steuern) auf das LBBW-Stammkapital von 1,278 Milliarden Euro vorgesehen. Im Rahmen des Steuerentlastungsgesetzes (Wertaufholung) wurde vom steuerlichen Wahlrecht Gebrauch gemacht und ein Sonderposten mit Rücklagenanteil gebildet, der in den Jahren 2001 bis 2004 mit je einem Viertel aufgelöst wird. Seite 2 ots Originaltext: Landesbank Baden-Württemberg Im Internet recherchierbar: http://www.newsaktuell.de Kontakt: Dr. Eckhard Marten Leiter der Abteilung Presse und Information Am Hauptbahnhof 2 70173 Stuttgart Telefon (07 11) 1 27- 46 15 Telefax (07 11) 1 27- 48 61 E-Mail: presse@lbbw.de Internet: www.lbbw.de Original-Content von: Landesbank Baden-Württemberg, übermittelt durch news aktuell

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