Sanofi Pasteur MSD GmbH

Impflücken schließen
In einer sich wandelnden Gesellschaft wird der Impfschutz immer wichtiger

Europäische Impfwoche: Impfungen schützen generationsübergreifend. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de/pm/73913 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Sanofi Pasteur MSD GmbH"

Leimen (ots) - Anlässlich der Europäischen Impfwoche (EIW) vom 22. bis 26. April fordert Sanofi Pasteur MSD mehr Engagement für die Primärprävention durch Impfen. Die EIW möchte mit dem diesjährigen Motto "Vorbeugen - Schützen - Impfen" das Bewusstsein für den Wert und Nutzen dieser Vorbeugungsmaßnahme schärfen. Im Fokus steht der umfassende Impfschutz über alle Generationen hinweg.

Der Wert von Impfungen wird häufig unterschätzt. Doch hohe Impfraten ziehen einen direkten Nutzen für die Gesundheit aller nach sich. "Wir müssen daran arbeiten, Impflücken zu schließen. Denn das heißt nicht nur mehr Gesundheit für den Einzelnen, sondern auch für die Gesellschaft. Denn impfpräventable Krankheiten verursachen jährlich Schäden in Milliardenhöhe. Impfen ist also eine lohnende Investition", so Dr. med. Klaus Schlüter, Senior Director Scientific Affairs und Market Access, Geschäftsführer Sanofi Pasteur MSD Deutschland. Dies hat auch die Politik erkannt. Die Regierungsparteien haben sich deshalb im Koalitionsvertrag die Erhöhung der Impfraten auf die Fahnen geschrieben.

Infektionskrankheiten betreffen selten einen Menschen allein, sondern haben Auswirkungen auf das Leben anderer, vor allem auf die Mitglieder der eigenen Familie. So zeigt eine Studie, die in sieben europäischen Ländern durchgeführt wurde, die Folgen von Rotavirus-Infektionen: Zwischen 39 und 91 Prozent der Kinder, bei denen durch einen schweren Krankheitsverlauf ein Krankenhausaufenthalt notwendig war, mussten von mindestens einem Elternteil oder einer anderen Person betreut werden, der es in dieser Zeit nicht möglich war, ihrem Beruf nachzugehen. Ursache war eine Rotavirus-Infektion, der man durch eine Schluckimpfung vorbeugen kann.

Niedrige Impfraten verursachen hohe Kosten

Aber die Erkrankung eines Familienmitglieds hat nicht nur Auswirkungen auf die Angehörigen, sondern auch auf die ganze Gesellschaft: Wenige Faktoren haben einen so negativen Effekt auf die Volkswirtschaft wie hohe Krankenstände. Aber auch Arbeitnehmer, die mit einer Infektion zur Arbeit gehen, verursachen hohe Kosten, weil sie ihre Kollegen anstecken. Laut einer Studie, die im Auftrag der Felix-Burda-Stiftung erstellt wurde, entsteht durch Fehlzeiten pro Jahr ein Bruttowertschöpfungsausfall von ca. 225 Milliarden Euro.

Durch den demographischen Wandel wächst die Zahl älterer Arbeitnehmer zusehends. Eine Studie des Deutschen Institutes für Altersvorsorge kommt zu dem Ergebnis, dass Deutschland ein enormer Anstieg der Sozialausgaben für Rentner droht. Das Fazit: Die Menschen müssen mehr, produktiver und vor allem länger arbeiten. "Gesund älter werden" bekommt immer mehr Bedeutung und wurde zum nationalen Gesundheitsziel erklärt. Impfungen leisten hier einen wichtigen Beitrag.

Impfungen können noch mehr

Vor diesem Hintergrund sollten möglichst hohe Impfraten angestrebt werden - auch, weil bei hohen Impfraten das Zirkulieren von Krankheitserregern eingedämmt oder gar verhindert wird und hierdurch Menschen, die sich nicht impfen lassen können, von einer "Herdenprotektion" profitieren. Impfungen sind wie ein Schutzschild, dass in einer mobilen Gesellschaft seine Bedeutung behält, auch gegen Krankheiten, vor denen man sich in Deutschland bisher sicher fühlte.

Aber Impfstoffe können noch mehr: Sie bieten nicht nur vor den Krankheiten einen Impfschutz, gegen die sie entwickelt wurden, sondern wirken weit darüber hinaus. So konnten Studien zeigen, dass die Grippeimpfung einen Einfluss auf Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems hat. Im Vergleich zur Placebo-Gruppe zeigte sich bei den geimpften Personen ein Jahr nach der Impfung fast eine Halbierung der Fälle von schweren kardiovaskulären Ereignissen. Ähnliches zeigte sich auch bei der Impfung gegen Pneumokokken. Hier wird die Impfung mit einer Senkung des Herzinfarktrisikos um rund 50 Prozent in Verbindung gebracht.

Impfen gehört zu den effektivsten Instrumenten der Krankheitsbekämpfung, die uns heute zur Verfügung stehen. Ein lückenloser Impfschutz erspart den Menschen Krankheiten und deren Folgen. Doch Impfstoffe können nicht nur vor Krankheiten schützen, sie erhalten auch die Lebensqualität. Und Lebensqualität ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit: Sie eröffnet Lebensperspektiven. Dies ist für alle Altersgruppen wichtig, aber zunehmend auch für die älteren Generationen, um ihnen ein gesundes Altern zu ermöglichen.

Pressekontakt:

Sanofi Pasteur MSD GmbH
Michaela Dworatzek
Referentin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 06224 594-373
Fax: 06224 594-161
mdworatzek@spmsd.com
www.spmsd.de
www.impfenimdialog.de
www.impfservice.de

komm.passion Hamburg GmbH
Iris Ewert
Tel.: 040 42 32 40-10
Fax: 040 42 32 40-81
iris.ewert@komm-passion.de

Original-Content von: Sanofi Pasteur MSD GmbH, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Sanofi Pasteur MSD GmbH

Das könnte Sie auch interessieren: