Ein Stempel für Qualität, Transparenz und Tierschutz
Die Printung auf dem Ei wird zehn Jahre alt

Bonn (ots) - Am 8. Oktober ist der "Tag des Eies". Das Wunderwerk der Natur ist ein wichtiger Bestandteil der gesunden Ernährung und lässt sich heute bis zum Legebetrieb rückverfolgen. Dafür sorgt die direkt aufs Ei gedruckte Angabe von Herkunft und Haltungsform, die vor genau zehn Jahren von KAT eingeführt wurde.

Jeden zweiten Freitag im Oktober findet der "Tag des Eies" statt. In diesem Jahr ist es der 8. Oktober, und das vielseitige und nährstoffreiche Lebensmittel hat allen Grund zum Feiern: Der Eierkonsum in Deutschland steigt wieder, was als klares Zeichen für das Vertrauen der Konsumenten in das Produkt Ei zu werten ist. Ein Vertrauen, das die Branche zu Recht genießt. Denn die hierzulande verkauften Eier werden höchsten Anforderungen an Qualität, Herkunftssicherheit und Transparenz gerecht.

Dazu hat vor allem die so genannte Printung beigetragen: Direkt aufs Ei gedruckte Nummern von 0 bis 3 geben Auskunft über die Hennenhaltungsform (0=Bio, 1=Freiland, 2=Bodenhaltung, 3=Käfig), die Großbuchstaben stehen für das Herkunftsland, zum Beispiel DE für Deutschland, und über die Betriebsnummer können die Verbraucher sogar den Legehof via Internet ermitteln. Die Printung wurde vor genau zehn Jahren auf Initiative des Vereins für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen, kurz KAT, eingeführt. Der Verein hat ein geschlossenes Prüfsystem für Legebetriebe, Futtermittelhersteller und Packbetriebe entwickelt. Um das Prüfsiegel "Kontrolliert durch KAT" zu erhalten, müssen die Teilnehmer strenge Qualitätskriterien erfüllen.

Tierschutz ist ebenfalls ein wichtiges Thema für KAT. So sind Eier aus Käfigen - dazu gehört auch die in Deutschland nach wie vor zugelassene Kleingruppenhaltung - vom KAT-System ausgeschlossen. Neben dem Prüfsiegel "Kontrolliert durch KAT" vergibt der Verein auch das "Tierschutz-geprüft"-Siegel, das auf besonders strengen, gemeinsam mit den deutschen Tierschutzorganisationen entwickelten Kriterien beruht.

Über KAT

Der "Verein für kontrollierte alternative Tierhaltung" (KAT) wurde 1995 gegründet. KAT ist mittlerweile die wichtigste Instanz bei der Prüfung von Eiern aus alternativer Hennenhaltung - sprich Öko-, Freiland oder Bodenhaltung. Ziel von KAT ist eine lückenlose Kontrolle der Eier sowie die konsequente Erfassung der Warenbewegungen - vom Legebetrieb bis zum Verbraucher. So garantiert das Gütesiegel "Kontrolliert durch KAT", dass die Eier auch tatsächlich aus den deklarierten Haltungsformen stammen und das Futter weder Antibiotika noch tierische Substanzen enthält. Bei der Öko-Haltung müssen die Betriebe zusätzliche Kriterien gemäß der EU-Öko-Verordnung erfüllen. Bereits mehr als 200 Packstellen mit über 5.000 Legebetrieben sowie 140 Mischfutterbetriebe aus EU-Ländern und der Schweiz haben sich dem KAT-Kontrollsystem angeschlossen. 95 Prozent aller Öko-Haltungsbetriebe, die für den deutschen Markt produzieren, sind KAT-zertifiziert.

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