EAA-EnergieAllianz Austria: Preiszone "Deutschland - Österreich" - Vorteile für Konsumenten!
Offene Grenzen sichern wettbewerbsfähige Preise
Wien/Essen (ots) - Die bestehende gemeinsame Preiszone der Strommärkte Deutschland und Österreich mit einheitlichen an der Börse festgelegten Großhandelspreisen ermöglicht grenzüberschreitenden Verkauf von elektrischer Energie ohne Aufschläge, sorgt für Markttransparenz und ermöglicht letztendlich Produktvielfalt sowie effiziente Produktvermarktung im Sinne der Konsumenten.
- Konsumenten schätzen Qualität und Umweltfreundlichkeit von Stromangeboten aus Österreich - Jeder Dritte ist bereit für Ökostrom zehn Prozent mehr zu bezahlen - EAA warnt vor Preiszonen: weniger Wettbewerb bringt höhere Strompreise - Wettbewerb schafft Standortsicherheit und Vorteile für Konsumenten
Konsumenten in Deutschland schätzen im Besonderen die Qualitäts- und Angebotsvielfalt aus Österreich als Vorteile des größten europäischen Teilmarktes für elektrische Energie. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Marktbefragung in Deutschland, die im Auftrag der EAA-EnergieAllianz Austria im Jänner 2012 durchgeführt wurde. "Drei von vier Befragten sehen Energielieferanten aus Österreich als umweltfreundliche und sympathische Qualitätsanbieter", zitiert Christian Wojta, Geschäftsführer der EAA, die Umfrage.
Hohe Akzeptanz österreichischer Energieanbieter
Nahezu jeder zweite Befragte (43 Prozent) hat aktuell ein vertieftes Interesse an Energieanbietern aus Österreich. Drei von vier Befragten sehen österreichische Energieanbieter als "naturverbunden", "sympathisch" oder "besonders umweltfreundlich". 68 Prozent wissen, dass Strom in Österreich ohne Atomkraft erzeugt wird. Ökostrom (79 Prozent), Strom aus Wasserkraft (75 Prozent) und Strom ohne Atomenergie (74 Prozent) werden als sehr attraktiv oder attraktiv beurteilt. Jeder Dritte (36 Prozent) ist bereit, für Ökostrom Mehrkosten von zehn Prozent oder mehr in Kauf zu nehmen. Bei einem Wechsel des Energieanbieters achten die Befragten neben einem attraktiven Preis und einem einfachen Wechselprozess vor allem auf die Versorgungssicherheit (61 Prozent). Wojta: "Auch dieses Bedürfnis spricht für einen österreichischen Qualitätsanbieter wie die EAA."
EAA warnt vor Preiszonen:
Abschottung bringt weniger Wettbewerb und höhere Strompreise Die Möglichkeit für Konsumenten in Deutschland auch weiterhin Stromangebote von österreichischen Energieunternehmen in Anspruch zu nehmen, könnte jedoch durch regulative Eingriffe zunichte gemacht werden. Nach wie vor existieren Überlegungen, die gemeinsame Preiszone von Deutschland und Österreich zu trennen. e&t-Geschäftsführer Paul Kaluza warnt vor diesen Plänen: "Die Einführung von unterschiedlichen kleineren Preiszonen würde die Handlungsoptionen der Marktteilnehmer und den Wettbewerb auf dem Strommarkt einschränken. Die Folgen wären eine Regionalisierung der Versorgung mit monopolähnlichen Strukturen und darüber hinausgehend weniger Angebote und höhere Strompreise für Konsumenten und die Unternehmen in einzelnen Regionen. Die Erfolge der Liberalisierung auf dem Energiemarkt würden einen Rückschlag erfahren." Warum werden Preiszonen überhaupt angedacht? Anlass dieser Überlegungen ist die geäußerte These, in Deutschland bestünden strukturelle Netzengpässe.
Ein Gutachten von FRONTIER ECONOMICS/CONSENTEC im Auftrag der deutschen Bundesnetzagentur von Oktober 2011 bestätigt jedoch massive Nachteile sollte es zu einer Aufteilung in mehreren Preiszonen kommen. "Die einzige vernünftige und tragfähige Lösung ist aus unserer Sicht der rasche Ausbau des Leitungsnetzes", so Kaluza: "Nur so können der Wettbewerb am Strommarkt, günstige Preise für Haushalte und Betriebe sowie der weitere Ausbau erneuerbarer Energien sichergestellt werden. Die betriebs- und volkswirtschaftlichen Vorteile einer liquiden, einheitlichen Preiszone zwischen Deutschland und Österreich sprechen klar für deren Erhalt."
Wettbewerb schafft Standortsicherheit und Vorteile für Konsumenten
Für Kunden sowohl in Deutschland als auch in Österreich war und ist die Liberalisierung der Energiemärkte eine Erfolgsgeschichte. Über Jahre hinweg ist der Energiepreis ohne Steuern und Abgaben relativ moderat, entsprechend der durchschnittlichen Inflationsrate gestiegen, während bei Primärenergieträger wie Öl, Gas oder Kohle durchwegs dramatische Kostensteigerungen zu verzeichnen waren. Sowohl in Österreich, Deutschland als auch auf EU-Ebene wird der Bereich Energie jedoch Schritt für Schritt vom Gesetzgeber re-reguliert. Direkte staatliche Interventionen führen zu nachhaltigen Wettbewerbsverzerrungen; immer höhere Energieabgaben zur Finanzierung der Subventionen konterkarieren die freie Preisbildung an den Börsen. Werner Perz, Geschäftsführer der EAA: "Um die Herausforderungen zur Umsetzung der europäischen Energiestrategie und der ambitionierten Energieziele zu bewältigen, müssen energiepolitische Rahmenbedingungen einen liquiden, börseorientierten Strommarkt fördern und aufrecht erhalten."
EAA festigt Marktposition und stabilisiert Wachstum in Deutschland
Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte die EAA gemeinsam mit ihren Tochtergesellschaften switch Energievertriebsgesellschaft m.b.H. und Naturkraft Energievertriebsgesellschaft m.b.H den Stromverkauf in Deutschland um 26 Prozent auf 2.191 Gigawattstunden. Auch der Verkauf von Erdgas konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmals auf rund 100 Gigawattstunden gesteigert werden. Bei einem Umsatz von 199 Millionen Euro (+18 Prozent) wurden in Summe 33.000 (+22 Prozent) Kundenanlagen in Deutschland mit Strom oder Erdgas versorgt. Wojta: "Die EAA blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Wir haben unsere Position auf dem deutschen Markt nachhaltig gefestigt. Bis Ende 2012 streben wir eine Ausweitung der Stromverkaufsmengen auf 3.000 Gigawattstunden an."
Über EAA-EnergieAllianz Austria:
Die EAA-EnergieAllianz Austria, mit Standorten in Österreich (Wien, Linz) und Deutschland (Essen, München, Berlin), zählt zu den führenden Energievertriebsunternehmen in Mitteleuropa. Das Unternehmen beliefert 3,2 Mio. Kundenanlagen mit Strom, Erdgas und allen dazugehörenden Services und Dienstleistungen. Im letzten Geschäftsjahr erwirtschaftete die EAA einen Umsatz von über zwei Milliarden Euro und belieferte Kunden in allen Verbrauchsegmenten mit insgesamt 19 TWh Strom sowie 17 TWh Erdgas.
Über e&t Energiehandelsgesellschaft mbH:
Die e&t Energiehandelsgesellschaft m.b.H. ist das Handelshaus der EnergieAllianz Austria und für die Strombeschaffung an nationalen und internationalen Märkten verantwortlich. Zum Ausbau der Marktaktivitäten in den Ländern Mittel- und Südosteuropas hat e&t Lizenzen für den Stromhandel in 9 Ländern in CEE/SEE erworben und sich aus strategischen Überlegungen an den beiden Energiebörsen EEX in Leipzig und EXAA in Wien beteiligt. Bei einem Umsatz von über 2,1 Milliarden Euro betrug das Handelsvolumen im letzten Geschäftsjahr 78 TWh.
Rückfragehinweis:
EAA-EnergieAllianz Austria GmbH Peter Koller Kommunikation & Presse Tel: +43-1-904 10-13510 E-Mail: peter.koller@energieallianz.at www.energieallianz.de
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