Düsseldorf (ots) - Rund ein Jahr ist es her, dass der Deutsche Bundestag das 13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes beschlossen hat. Dieses Gesetz regelt die Beendigung der Kernenergienutzung sowie die Beschleunigung der Energiewende. Die daraus resultierend komplexer werdenden Prozesse stellen neue Anforderungen an die EVU, also den Energieversorgungsunternehmen wie die Stadtwerke, während die Energieerzeugung und der Energiehandel durch eigens betriebene Windkraftanlagen und Solaranlagen neues Wachstum bieten. Die Herausforderungen für die EVU werden aber auch durch die nächste Stufe des Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) nicht geringer. Neben den neuen Vorgaben zur Abrechnung und der Forcierung von Smart Metern wird vor allem der neue Lieferantenwechsel eine Umstellung erforderlich machen.
Vorteil Outsourcing: Konzentration aufs Kerngeschäft
Durch geänderte Rahmenbedingungen des Energiemarktes sind die Ansprüche an EVU vielfältiger geworden. Struktur- und Prozessänderungen im Kunden- und Back-Office-Service bringen Investitionsrisiken mit sich. Neben der Bewältigung komplexer werdender Prozesse, ist auch das erhöhte Aufkommen im Kundensupport sicherzustellen, ohne dass die Kundenzufriedenheit darunter leidet. Für Robel Mutlu, Business Development Director Germany & Eastern Europe (GEE) bei Sitel, liegt es klar auf der Hand: "Die EVU müssen sich auf ihre Kernkompetenzen, nämlich Energieerzeugung, -handel und -einkauf, konzentrieren. Gutes Management zwischen Bedarf, Erzeugung, Verteilung und Einkauf sind dabei essentielle Faktoren. Das Outsourcing von Geschäftsprozessen ist dabei ein nicht zu unterschätzender Vorteil." Insbesondere sei dies der Fall, wenn die gesamte Wertschöpfungskette angeboten werden soll: "Die Prozesse werden immer komplexer und somit kostenintensiver als in der Vergangenheit", so Mutlu.
Wettbewerbsvorteile sichern
In diesem hart umkämpften Zukunftsmarkt hebt man sich nicht nur durch attraktive Geschäftsmodelle mit akzeptabler Preisgestaltung und interessanten Angeboten bzw. Dienstleistungen ab: Der sich im Umbruch befindende Markt ist auch durch erhebliche Unsicherheiten auf Kundenseite geprägt. "Smarter" Kunden-Service geht diese neuen Herausforderungen aktiv an und nutzt potenzielle Chancen, um Wettbewerbsvorteile zu erlangen und sich durch optimierten Service vor Mitbewerbern zu platzieren.
Sitel
Sitel ist einer der Weltmarktführer im Bereich Outsourcing von Kundendienstleistungen. Das Unternehmen kann auf mehr als 26 Jahre Erfahrung in dieser Branche zurückgreifen und wurde in der jährlichen Studie "Black Book of Outsourcing" von Datamonitor zwei Mal als insgesamt bester Anbieter von Call Center Outsourcing-Diensten bewertet. Die über 52.000 Mitarbeiter von Sitel sorgen dafür, dass die Kunden mit einer vorhersehbaren Rendite aus ihren Kundeninvestitionen rechnen können, indem sie die Kundenbindung verbessern und die Umsätze sowie die Effizienz steigern. Die von Sitel angebotenen Lösungen umfassen mehr als 135 Call Center im Inland sowie im benachbarten und ferneren Ausland, in 26 Ländern in Nord- und Südamerika, Europa, Afrika und im asiatisch-pazifischen Raum. Das Unternehmen befindet sich in Privatbesitz. Hauptanteilseigner ist das diversifizierte kanadische Unternehmen Onex Corporation.
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