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Die terrorverdächtige Künstlerin Laura Poitras im ART-Interview: "Als ich meine FBI-Akte las, war mir übel."

Hamburg (ots) - Laura Poitras ist eine US-amerikanische Dokumentarfilmregisseurin und - produzentin, sie wurde aber auch als terrorverdächtige Staatsfeindin eingestuft. Im exklusiven Gespräch mit dem Kunstmagazin ART (Ausgabe 04/2016, ab heute im Handel erhältlich) erzählt die 52-Jährige, wie sie vom amerikanischen Geheimdienst überwacht wurde: "Als ich meine FBI-Akte las, war mir zunächst übel. Nach einer Stunde war ich aber bester Stimmung und dachte: Das ist so viel Material, mit dem ich arbeiten kann und etwas Unfassbares illustrieren kann."

"Citizenfour" heißt ihr Dokumentarfilm über den US-amerikanischen Whistleblower Edward Snowden, für den sie 2015 einen Oscar gewann. Ihre weltweite Bekanntheit macht es nicht einfacher, ihrer Arbeit als Filmemacherin und Künstlerin nachzugehen: "Sicher bin ich geschützter. Aber es gibt viele Geheimdienste in der Welt, und nicht alle spielen ein nettes Spiel." Denn sowohl ihre Dokumentarfilme als auch ihre Kunstausstellung verschreibt sie mutig dem Thema Überwachungsstaat.

Das vollständige Interview erscheint in der April-Ausgabe von ART (04/2016), die ab heute zum Preis von 9,80 EUR im Handel erhältlich ist.

Außerdem in ART: Die wichtigste deutsche Kunstmesse ART COLOGNE feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag. ART möchte zu diesem Anlass seine Wertschätzung ausdrücken und setzt deshalb eine Beilage ins Zeichen des Jubiläums. Auf 36 Seiten zeigt die starke Beilage eine inspirierende Reise durch 50 Jahre ART COLOGNE in Bildern. ART ist auch als eMagazine für iPad und iPhone zum Preis von 8,99 Euro pro Ausgabe erhältlich.

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Esther Friede
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