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Kunstmagazin ART: Wiedergefundene Picasso-Gemälde sind Fälschungen

Hamburg (ots) - Bei den angeblich aus Kuweit stammenden Picasso-Gemälden, die in den vergangenen Monaten mehrfach in der Türkei aufgetaucht sind, handelt es sich wahrscheinlich um Fälschungen. Dies berichtet das Kunstmagazin ART in seiner neuesten Ausgabe. Die Gemälde sollen während des Golfkrieges von der irakischen Armee aus kuweitischen Palästen, Museen und Privathäusern gestohlen worden sein. Kurdische Schmuggler, so die türkische Darstellung, hätten die Kunstwerke dann im Auftrag irakischer Offiziere in die Türkei geschmuggelt, wo sie die Polizei schließlich beschlagnahmte. Nach Auskunft des Bundeskriminalamtes (BKA) in Wiesbaden wurde in Kuweit aber bis heute kein einziges Werk von Picasso als vermisst gemeldet. Keines der Werke erinnert stilistisch an echte Gemälde des spanischen Malers. BKA-Sachgebietsleiter Karl-Heinz Kind ART: "In der letzten Zeit werden immer wieder angebliche Kuweit-Bilder angeboten. Sie sind immer zweifelhaft." Offenbar, so das Magazin weiter, versuchen Fälscher mit Hilfe der Kuweit-Legende, diese Bilder auf den Kunstmarkt zu bringen. ots Originaltext: ART Im Internet recherchierbar: http://recherche.newsaktuell.de Für Rückfragen und Belege Gabriele Pfau ART - Presse und Information e-mail: pfau.gabriele@geo.de Telefon: (040) 3703-2157 Telefax: (040) 3703-5748 Original-Content von: Gruner+Jahr, art, übermittelt durch news aktuell

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