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Wir sind Lokalhelden - art zieht Bilanz der Ruhr.2010 und wagt einen Blick in die Zukunft des kulturellen Ruhrgebietes

Hamburg (ots) - Mit Neujahr kam der Winter und ließ die Zeche Zollverein in Schnee und Matsch versinken. Das fängt ja gut an, dachten sich etliche Besucher des mehrtägigen Eröffnungsfests - insbesondere wenn ihnen noch Herbert Grönemeyers schwer malochende Kulturhauptstadt-Hymne in den Ohren klang. Dann wurde es aber schnell richtig gut: Das neu eröffnete Ruhr-Museum übertraf alle Erwartungen und das von David Chipperfield entworfene Museum Folkwang erfüllte sie. Auf einen Schlag war das Ruhrgebiet um zwei Attraktionen reicher und die Ruhr.2010 fürs erste alle Sorgen los.

Nun zieht das Kunstmagazin art in seiner Dezember-Ausgabe Bilanz. Denn am Ende eines ereignisreichen und erfolgreichen Jahres schwankt die Stimmung im Ruhrgebiet zwischen Selbstbewusstsein und Skepsis. Die lokalen Helden ahnen, dass ihnen schwere Zeiten drohen. In vielen Rathäusern wurde der Kassensturz auf 2011 verschoben, und was das heißen könnte, deutete sich in der Spardiskussion um das Mülheimer Kunstmuseum bereits an.

Doch die Ruhr.2010 war seinerzeit angetreten, die kulturelle und künstlerische Vielfalt des Ruhrgebietes überregional bekannt zu machen. Nach ersten Studien offenbar mit Erfolg: Die Besucherzahlen der Museen gingen nach oben, und das Hotelgewerbe verbuchte 11,5 Prozent mehr Übernachtungen. Oliver Scheytt, neben Fritz Pleitgen Geschäftsführer der Ruhr.2010 fasste zusammen : "Wir sind jetzt als echtes Ziel für Touristen bekannt." Sollte nun im Nachhinein der kulturelle Kahlschlag ausbleiben, wäre dies wohl das schönste Erbe von Ruhr.2010.

art ist Europas größtes Kunstmagazin und Marktführer im Segment der Kunstzeitschriften. Die monatlich erscheinende Zeitschrift informiert auf journalistisch anspruchsvolle, verständliche und unterhaltsame Weise über alle wichtigen Ereignisse, Entwicklungen und neuen Trends der internationalen Kunstszene. Neben Malerei, Plastik und Architektur wird auch über jüngere Gattungen wie Fotografie, Videokunst, Design und CrossCulture berichtet.

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