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Kirchenkunst - Warum die Stars des Kunstmarktes für Gotteshäuser arbeiten
art spricht exklusiv mit Neo Rauch über seine Naumburger Kirchenfenster

    Hamburg (ots) - Kirche und Kunst vereinen sich immer stärker zu einer besonderen Symbiose. Nachdem über Jahrhunderte beide Seiten klar voneinander getrennt wurden, arbeiten nun vor allem Stars des Kunstmarktes wieder für die Kirche. Wie das Kunstmagazin art in seiner aktuellen Ausgabe, die ab sofort im Handel erhältlich ist, berichtet, besitzt die Kirche ihren ganz besonderen Reiz, der viele Künstler dazu veranlasst, auch ohne Honorar für sie tätig zu sein.

    Auch der Leipziger Malerstar Neo Rauch ist kein tief religiöser Mensch und arbeitet doch mit Begeisterung für die Kirche. Der 47-jährige entwarf drei rund 1,5 Meter hohe Glasfenster für den Naumburger Dom, die zwei Tage vor Heiligabend enthüllt werden. In einem Interview mit art spricht der Künstler exklusiv über die ungewöhnliche Zusammenarbeit mit der Kirche und seine neu gestalteten rubinroten Fenster der Elisabeth-Kapelle. Auf die Frage nach der Auswahl der Motive antwortet Neo Rauch: "Ich habe versucht, drei Episoden in Form zu bringen, die sich auf eher alltägliche Konstellationen beziehen. In der einen bietet Elisabeth einem Bedürftigen ihren Mantel an und in einer zweiten wendet sie sich einem Kranken zu. Und dann gibt es die tragische Szene, als sie ihren Ehemann Ludwig IV. von Thüringen in den Kreuzzug verabschiedet, aus dem er nicht zurückkehren wird." Auf ein Honorar hat der Künstler verzichtet: "Für die Ewigkeit arbeite ich auch gern einmal umsonst."

    Die Januar-Ausgabe von art mit dem vollständigen Neo Rauch-Interview ist ab sofort im Handel erhältlich ist und kostet 8 Euro.

    art ist Europas größtes Kunstmagazin und Marktführer im Segment der Kunstzeitschriften. Die monatlich erscheinende Zeitschrift informiert auf journalistisch anspruchsvolle, verständliche und unterhaltsame Weise über alle wichtigen Ereignisse, Entwicklungen und neuen Trends der internationalen Kunstszene. Neben Malerei, Plastik und Architektur wird auch über jüngere Gattungen wie Fotografie, Videokunst, Design und CrossCulture berichtet.

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