VHV Gruppe

VHV Gruppe wächst trotz Krise erneut deutlich über Markt

Hannover (ots) -

   - Beitragseinnahmen steigen um 5,9 Prozent auf 2,2 Mrd. Euro 
   - Konzernergebnis auf 24,7 Mio. Euro gesteigert 
   - Noch stärkere Kundenorientierung als Basis für weiteres
     Wachstum 
   - Unverändertes S&P-Rating "A" mit stabilem Ausblick 

Die VHV Gruppe, Hannover, konnte sich in einem schwierigen Krisenjahr 2009 sehr gut behaupten und erneut deutlich über Marktdurchschnitt sowohl im Komposit- als auch im Lebenbereich wachsen. Insgesamt stiegen die Beitragseinnahmen - trotz leicht sinkender Durchschnittsbeiträge in der Schaden- und Unfallversicherung - um insgesamt 5,9 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro (Vj.: 2,1 Mrd. Euro). Damit konnte die VHV Gruppe trotz des schwierigen Marktumfeldes eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Treiber dieses Wachstums war das Kompositgeschäft der VHV Allgemeine Versicherung AG. Die positive Entwicklung des Unternehmens wird seit Jahren durch ein A-Rating mit stabilem Ausblick von Standard & Poor´s (S&P) belegt, das gestern von der Ratingagentur erneut veröffentlicht wurde.

Uwe H. Reuter, Vorsitzender der VHV Holding AG, sagte: "Die VHV Gruppe hat in den vergangen Jahren kontinuierlich Marktanteile gewonnen, indem sie ihre Hausaufgaben mit einer steten Verbesserung von Produkten, Servicequalität und Kosten sehr frühzeitig gemacht hat. Diesen Vorsprung wollen wir durch einen permanenten Verbesserungsprozess halten. Die neue VHV Gruppe ist heute beweglicher und kundenorientierter als viele ihrer Wettbewerber und profitiert dabei in hohem Maße von ihrer Rechtsform als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Sie ermöglicht es uns, langfristig und nachhaltig auf die Interessen unserer Kunden und Vertriebspartner einzugehen, ohne kurzfristige Aktionärsinteressen berücksichtigen zu müssen. So können wir Produkte und Beratung mit einem sehr guten Kosten-Leistungsverhältnis anbieten, das ist die Basis für das weitere Wachstum unserer Unternehmensgruppe."

In diesem Zusammenhang ging Reuter kurz auf das Thema Einmalbeitragsgeschäft bei Lebensversicherungen ein und machte deutlich, dass sich die VHV Gruppe im Interesse ihrer Bestandskunden bereits Anfang 2009 entschieden habe, sich nicht an der Subvention kurzfristiger Kapi-talanlagen über vermeintliche Rentenversicherungen gegen Einmalbei-träge zu beteiligen. Reuter sagte: "Wir begrüßen die diesbezüglichen Aktivitäten der Aufsichtsbehörde."

Das Konzernergebnis beträgt nach Steuern und Substanz stärkenden Maßnahmen 24,7 Millionen Euro und liegt damit über dem Ergebnis des Vorjahres von 22,2 Millionen Euro. Die sicherheitsorientierte und an langfristigen Zeiträumen ausgerichtete Kapitalanlagepolitik hat sich ausgezahlt: Der Kapitalanlagebestand wuchs von 13,2 Milliarden Euro auf 13,3 Milliarden Euro, das Kapitalanlageergebnis legte um 5,5 Prozent von 501,3 Millionen auf 529,0 Millionen Euro zu.

Im Bereich der Kompositversicherung (VHV Allgemeine Versicherung AG, Hannoversche Direktversicherung AG und VAV AG, Wien) konnte die VHV Gruppe in einem stagnierenden Markt ein solides Ergebnis vorweisen. Die Beitragseinnahmen legten trotz sinkender Durchschnittsbeiträge im Vergleich zum Vorjahr um 6,5 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro zu, wobei der Hauptanteil auf die Tochter VHV Allgemeine Versicherung AG fällt. Die Schaden-Kostenquote (Combined Ratio) der VHV Allgemeine Versicherung ist aufgrund des allgemein anziehenden Schadenniveaus von 100,2 Prozent auf 103,0 Prozent gestiegen.

Im Leben-Geschäft (Hannoversche Lebensversicherung AG und VHV Lebensversicherung AG) sind die Beitragseinnahmen gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent auf 877,1 Millionen Euro gestiegen - wovon die Hannoversche Leben ihre Beitragseinnahmen um 4,8 Prozent auf 863,0 Millionen Euro (Vj.: 823,4 Mio. Euro) erhöhte. Das Neugeschäft der Hannoverschen Leben legte von 184,3 Millionen Euro auf 219,5 Millionen zu. Dabei dominierte wie in den Vorjahren das Geschäft mit den Risikolebensversicherungen. Die für Kunden so wichtige Kennzahl "Kostenquote" des Direktversicherers gehört zu den Besten im Markt: Die Verwaltungskostenquote der Hannoverschen Leben bewegt sich mit 1,3 Prozent auf Vorjahresniveau, die Abschlusskostenquote hat sich leicht von 3,4 Prozent auf 3,5 Prozent erhöht. Insgesamt verwaltet die Hannoversche Leben einen Kapitalanlagebestand von 9,9 Milliarden Euro. Die Nettoverzinsung beträgt 4,0 Prozent und konnte damit im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden (Vj.: 3,6 %).

Angesichts eines schrumpfenden Marktes rechnet Reuter nicht mit wesentlichen Wachstumsimpulsen aus der konjunkturellen Entwicklung. Wachstum sei daher nur über den Gewinn weiterer Marktanteile möglich. "In dieser Situation ist die Zufriedenheit und das Vertrauen der Kunden das A und O für weiteres Wachstum. Die VHV Gruppe wird weiter daran arbeiten, ihre Organisation und ihren Service konsequent an den Wünschen ihrer Kunden auszurichten und dabei ein bestmögliches Leistungs-Kostenverhältnis anzustreben. Nur wenn wir diese Stellschrauben gleich wichtig nehmen und sie in einem ausbalancierten Verhältnis zueinander stehen, werden wir mit überzeugten Kunden in der Lage sein, weiter ertragsorientiert zu wachsen."

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