Goethe-Institut und Zentralstelle für das Auslandsschulwesen: Erfolgreiche Zusammenarbeit bei der Partnerschulinitiative

Köln (ots) - Joachim Lauer, Leiter der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA) im Bundesverwaltungsamt, freute sich, den Präsidenten des Goethe-Instituts, Klaus-Dieter Lehmann und Martin Kobler, Abteilungsleiter Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt am Mittwoch, 11. Februar, als Gast bei der Fachberatertagung in Köln zu begrüßen. Lehmann sprach dort besonders über die erfolgreiche Zusammenarbeit beider Institutionen im Rahmen der Partnerschulinitiative: "Niemals zuvor ist es uns gelungen, unsere gemeinsame Arbeit im Ausland so gut aufeinander abzustimmen.".

Den besonderen Erfolg der Initiative führt Martin Kobler auf die erfolgreiche und umfassende Zusammenarbeit von Goethe-Institut und ZfA zurück. Das Partnerschulnetz konnte um rund 500 Schulen auf nun 1060 Schulen erweitert werden. 15 Deutsche Auslandsschulen wurden neu gegründet, 170 zusätzliche Schulen führen nun das Deutsche Sprachdiplom ein, weitere 320 neu in das Netzwerk aufgenommene Schulen bauen ihren Deutschunterricht aus. 2009 soll das Netzwerk konsolidiert, die Vernetzung der Schulen untereinander weiter gefördert und die Unterrichtsqualität auch für die Zukunft sichergestellt werden. "Die schnelle Erweiterung des Netzwerks zeigt das Interesse an Deutschland und die große Nachfrage nach Deutsch als Fremd- und Unterrichtssprache", so Kobler.

"Die deutsche Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik hat Konjunktur", erklärte Klaus-Dieter Lehmann : " Es ist Bundesaußenminister Steinmeier und dem Auswärtigen Amt zu danken, dass in den vergangenen Jahren die Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik auf ein starkes Fundament gestellt wurde." Lehmann hob hervor, dass die ZfA und das Goethe-Institut durch die Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" (PASCH) mehr als zuvor gefordert seien, Synergiepotentiale zu ermitteln. Denn es gebe in dem weltweiten Netzwerk aus Partnerschulen nicht die Schulen der Zentralstelle und die des Goethe-Instituts, es gebe nur Partnerschulen der Bundesrepublik Deutschland. Das wichtige sei, dass jeder Akteur in das gemeinsame Projekt das einbringe, was er am besten beherrsche. Daraus seien intelligente Kooperationsformen entstanden.

ZfA-Leiter Lauer ergänzte: "Das ursprüngliche Ziel der Initiative, die Anzahl der von der Bundesrepublik geförderten Schulen im Ausland auf 1000 zu erhöhen, werden wir nicht nur erreichen, sondern bald schon deutlich übertroffen haben. Ein weiteres Beispiel für die gelungene Zusammenarbeit beider Partner sei die neue PASCH-Internetplattform, die am Vortag auf der Bildungsmesse "Didacta" in Hannover vorgestellt wurde, teilte Lauer den über 60 in aller Welt eingesetzten Fachberatern mit.

Auf der Plattform können die Nutzer künftig selbst aktiv werden: Teilnehmer der PASCH-Jugendsprachkurse in Deutschland berichten in Weblogs über ihre Erfahrungen, Lehrerinnen und Lehrer können sich in Foren austauschen und auf einer interaktiven Lernplattform stehen modernste digitale Unterrichtsformen zur Verfügung. Darüber hinaus informiert die Rubrik "Magazin" regelmäßig über aktuelle Ereignisse im PASCH-Netzwerk und bietet Unterrichtsmaterialien sowie landeskundliche Einblicke.

Die von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier ins Leben gerufene Initiative "Schulen: Partner der Zukunft" wird koordiniert vom Auswärtigen Amt und umgesetzt vom Goethe-Institut, der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen (ZfA), dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und dem Pädagogischen Austauschdienst (PAD). Es entsteht ein weltweites Netz von mindestens 1.000 Partnerschulen der Bundesrepublik Deutschland, die Deutschunterricht auf höchstem Niveau anbieten und Interesse für das moderne Deutschland wecken. http://www.pasch-net.de

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