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Rolle der Heimtiere in der Gesellschaft wird immer wichtiger
Mars weiht neues Veranstaltungszentrum mit Fachkonferenz zur Mensch-Tier-Beziehung ein (mit Bild)

Rolle der Heimtiere in der Gesellschaft wird immer wichtiger / 
Mars weiht neues Veranstaltungszentrum mit Fachkonferenz zur Mensch-Tier-Beziehung ein (mit Bild)
Führende Wissenschaftler referierten auf der 1. Verdener Mensch-Tier-Konferenz. V.l.n.r.: Prof. Dr. Henri Julius, Prof. Dr. Dennis Turner, Dr. Andrea Beetz, Prof. Dr. Kerstin Uvnäs-Moberg, Dr. Sandra McCune, Prof. Dr. Kurt Kotrschal und Dr. Lisa Milella. Weiterer Text über OTS und www.presseportal.de / Die Verwendung dieses Bildes ist für ...

Verden (ots) - "Heimtiere im Jahre 2020 - Zukunftsperspektiven für Forschung und Praxis" - unter diesem Titel trafen am Wochenende zahlreiche Wissenschaftler und Praktiker aus dem Bereich der Mensch-Tier-Beziehung zusammen. Anlass der Veranstaltung: die Eröffnung des jüngst fertiggestellten neuen MARS Conference Centers auf dem Verdener Firmengelände.

Seit vielen Jahrzehnten unterstützt Mars die Forschung und zahlreiche Initiativen im Bereich der Mensch-Tier-Beziehung. Dieses langjährige Engagement machte das Unternehmen jetzt zum Gegenstand einer Konferenz. Zahlreiche renommierte Referenten präsentierten aktuelle Forschungsergebnisse und gaben einen Blick in die Zukunft der Mensch-Heimtier-Forschung.

Ob in der Sozialarbeit, der Geriatrie oder der therapeutischen Arbeit mit Menschen mit Behinderungen - tiergestützte Aktivitäten sind aus den verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens kaum mehr wegzudenken. Und: Eine Vielzahl von Studien belegt die positive und unterstützende Wirkung von Tieren auf die Gesundheit des Menschen.

Prof. Dr. Kurt Kotrschal von der Universität Wien und Leiter der Konrad Lorenz Forschungsstelle stellte bei seinem Überblick zu Status und Entwicklung der Mensch-Heimtier-Forschung die Vorteile eines interdisziplinären Forschungsansatzes in den Vordergrund. Prof. Dr. Henri Julius und Dr. Andrea Beetz vom Institut für Allgemeine Sonderpädagogik an der Universität Rostock präsentierten die Ergebnisse einer internationalen Forschungsgruppe. Am Beispiel der "Stressreduktion durch Hundekontakt bei Kindern" wurde in einer maßgeblich von Mars unterstützten Grundlagenstudie erstmals die Rolle von Hormonen in der Mensch-Tier-Beziehung fundiert nachgewiesen. Robert Haller, Innovationsmanager bei Mars Petcare Europe, gab einen Ausblick auf die Instrumentarien und die zukünftigen Herausforderungen der Trendforschung im Heimtierbereich und wagte eine Voraussage im Hinblick auf die Heimtierhaltung im Jahre 2030. Dr. Lisa Milella, eine der führenden Expertinnen für Zahnheilkunde aus Großbritannien, hob die Auswirkungen von Schmerzerkrankungen bei Hunden und Katzen auf die Beziehungen zu ihren Haltern hervor; ein in dieser Form völlig neuer Aspekt in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung um die Mensch-Tier-Beziehungen. Dr. Sandra McCune, Leiterin des Forschungsprogramms zur Mensch-Tier-Beziehung am Waltham Centre for Pet Nutrition, Großbritannien, gab einen eindrucksvollen Überblick über die derzeit weltweit laufenden Forschungsvorhaben und veranschaulichte in einem weiteren Vortrag die positiven Auswirkungen der Mensch-Heimtier-Beziehung auf den menschlichen Organismus am Beispiel Übergewicht.

Prof. Dr. Dennis Turner von der Universität Zürich präsentierte die vorläufigen Ergebnisse einer weltweit durchgeführten Untersuchung zu den Einstellungsunterschieden in verschiedenen Kulturen zu Heimtieren und Tierschutz.

Die renommierte schwedische Wissenschaftlerin Prof. Dr. Kerstin Uvnäs-Moberg stellte schließlich nicht nur die Effekte des Kontaktes zu Tieren auf den menschlichen Hormonhaushalt dar, sondern konnte auch erstaunliche Parallelen zu den Wirkungsweisen der Hormone im zwischenmenschlichen Bereich aufzeigen.

Neben wissenschaftlichen Vorträgen bot das Programm Einblicke in die Welt der Praxis Tiergestützter Therapie: So stellten das Institut für soziales Lernen mit Tieren aus der Wedemark, Hunde für Handicaps aus Berlin und Tiere helfen Menschen aus Würzburg, die allesamt seit vielen Jahren von Mars unterstützt werden, ihre Arbeit vor.

"Wie uns aus dem Teilnehmerkreis bestätigt wurde, haben wir unser selbst gestecktes Ziel erreicht, den Interessierten aus Wissenschaft, Praxis und Medien eine Plattform für den fachlichen Austausch und die Diskussion von Themen rund um das Heimtier und seine Bedeutung für den Menschen zur Verfügung zu stellen", so Mars-Unternehmenssprecher Rolf Zepp. "Ich bin mir sicher, dass dies nicht die letzte dieser Art von Veranstaltungen gewesen sein wird", so Zepp abschließend.

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   Mars Deutschland ist eine Tochterfirma des amerikanischen 
Familienunternehmens Mars, Incorporated, das zu den weltweit 
führenden Markenartikelherstellern gehört. 

Weitere Informationen und Bilder finden Sie auch unter www.mars-presse.de.

Pressekontakt:

Rolf Hendrik Zepp
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Corporate Affairs Manager
MARS HOLDING DEUTSCHLAND
T: +49 (0)4231 94 4356 | M: +49 (0) 173 618 30 34
E: rolf.zepp@effem.com

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