"baumarktmanager" ermittelt TOP 50/30 der Baumärkte: Baumärkte als Gewinner der Krise
Köln (ots) - Zum 25. Mal hat das Handelsmarketing-Magazin "baumarktmanager" aus dem Verlag Siegfried Rohn die führenden Handelsunternehmen der DIY-Branche in einer Übersicht zusammengefasst. Unter Berücksichtigung der Auslandsaktivitäten verfügten die 30 größten der in Deutschland tätigen Baumarktunternehmen im Dezember 2009 über 5.453 Outlets. Ihr Bruttoumsatz ist aufgrund des weiter verstärkten Modernisierungstrends im Inland und des gewachsenen Auslandsengagements auf 29,42 Mrd. Euro gestiegen.
Die Baumärkte haben trotz Wirtschafts- und Finanzkrise im vergangenen Jahr mehr Umsatz erzielt als 2008. Während Teile des Einzelhandels starke Umsatzrückgänge verkraften mussten, konnten sich die deutschen Baumärkte über zusätzliche Kunden und steigende Erträge freuen. Ausschlaggebend für diese erfreuliche Entwicklung war der "Cocooning-Effekt".
Nach Recherchen von "baumarktmanager" sind im Jahr 2009 in Deutschland insgesamt 109 Baumärkte (2008=132) neu gestartet. Im Detail wurden an neuen Standorten 32 Bau- und Heimwerkermärkte mit Gartencenter, zwölf Baumärkte, 11 Baumarktdiscounter, zwei Einrichtungsmärkte und 19 Fachmärkte für Haus-, Hof- und Garten realisiert. 15 Bau- und Heimwerkermärkte mit Gartencenter, fünf Baumärkte, drei Baumarktdiscounter, ein Einrichtungsmarkt und neun Fachmärkte für Haus-, Hof- und Garten wurden durch attraktive Neubauten ersetzt.
An 22 bestehende Baumärkte wurden Gartencenter angegliedert. Zudem wurden 111 Baumärkte (2008=279) erweitert, modernisiert und umgebaut. Dem quantitativen und qualitativen Wachstumsschub steht die Schließung von 78 Baumärkten (2008=61)gegenüber. Ursachen für den Exitus waren Ertragsgründe, Standortverlagerungen, das Auslaufen von Mietverträgen, Brände und fehlende Möglichkeiten zur Flächenerweiterung.
Real hat sich damit die Anzahl der Bau- und Heimwerkermärkte in der Bundesrepublik im Jahr 2009 um 31 Stores auf 5.523 Outlets mit einem Flächenbesatz von 19,69 Mio. qm erhöht. Bei einer auf 5.453 um 2,31 Prozent gestiegenen Filialzahl und einer auf 19,610 Mio. m² (+ 3,16 %) gewachsenen Verkaufsfläche erlösten die unter den TOP 30 erfassten Unternehmen der deutschen DIY-Handelsbranche im Jahr 2009 einen Bruttoumsatz von 29,42 Mrd. Euro. Das entspricht einer Steigerung von 2,75 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Erweitert man das Ranking auf die TOP 50, dann erlösten die führenden 50 Baumarktbetreiber mit 5.523 Standorten auf einer Verkaufsfläche von 19,694 Mio. qm einen Bruttoumsatz von 29,562 Mrd. Euro. Ursachen für diese positive Gesamtentwicklung, die sich in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld vollzog, sind das weiter forcierte Wachstum im Ausland, die Entwicklung neuer DIY-Formate, die eminente Verstärkung der Modernisierungsprozesse bei der bestehenden Baumarktsubstanz und die Verabschiedung von unrentablen Stores.
Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich das Bild der im Ranking der TOP 30 erfassten DIY-Handelsunternehmen nur leicht verändert. Neu aufgenommen wurde der Renovierungsdiscounter Tedox, der inzwischen bundesweit 76 Discountbaumärkte unterhält. Ausgeschieden und jetzt unter den TOP 31 bis 50 erfasst ist EGN. Hier ist ebenfalls der ostdeutsche Baumarktdiscounter Bauprofi integriert. Mit den ranggleichen Platzierungen von OBI, Praktiker, Bauhaus, Hornbach, der Zeus, der Toom Baumarkt GmbH, Globus, Poco, der BayWa und Eurobaustoff gibt es bei den ersten zehn Unternehmen der TOP 30 im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen.
Die "TOP 30 in Zahlen" zum Downloaden finden Sie unter: http://www.rudolf-mueller.de/index.php?id=115#c4348 . Quelle: baumarktmanager. Der Abdruck ist honorarfrei.
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