Produktion

Maschinenbau-Gipfel 2009: Wirtschafszeitung Produktion ehrt Dr. Bernhard Kapp mit dem "Preis Deutscher Maschinenbau"

Landsberg/Lech / Berlin (ots) - Am gestrigen Abend wurde auf dem Deutschen Maschinenbau-Gipfel in Berlin bereits zum dritten Mal der "Preis Deutscher Maschinenbau" verliehen. Im feierlichen Rahmen der Abendveranstaltung am ersten Kongresstag ehrte die Wirtschaftszeitung Produktion Dr.-Ing. E. h. Bernhard Kapp, Gründer der KAPP GmbH Coburg, für sein Lebenswerk.

Im Jahr 1953 gründete der Coburger Ingenieur sein eigenes Unternehmen. Der studierte Maschinenbauer erkannte bereits damals den steigenden Bedarf an Spezialmaschinen im Werkzeugmaschinenbau. Was mit einem Werkzeugschleifautomaten begann, entwickelte sich zu einer beeindruckenden Produktpalette und machte Kapp zu einem wichtigen Partner der Industrie im Maschinen- und Automobilbau, im Schienenverkehr sowie in der Schiff- und Raumfahrt. Trotz Krisen in der Metallindustrie zeigte KAPP eine kontinuierliche Aufwärtsentwicklung und zählt heute zu den weltweit führenden Herstellern von Werkzeugmaschinen zur Hart- und Weichbearbeitung von Verzahnungen und Profilen. Entwickelt und gefertigt werden die Maschinen ausschließlich in Coburg und Berlin. Über die Hälfte der Produkte werden ins Ausland geliefert. Die wichtigsten Märkte neben Europa sind Nordamerika, Südamerika, Japan und China.

Zur KAPP Gruppe gehören die Werkzeugmaschinenfabrik Kapp GmbH und die Kapp 2 Technologie GmbH in Coburg, die Niles Werkzeugmaschinen GmbH sowie drei KAPP-Werke in Brasilien, Japan und den USA. Weltweit hat die KAPP Gruppe fast 800 Mitarbeiter, davon über 600 in Deutschland. Die Zahl ist in den letzten Jahren kräftig gewachsen.

Bernhard Kapp, der die Geschäftsleitung mittlerweile an Sohn Martin und weitere Führungskräfte abgegeben hat, prägte nicht nur den Erfolg des eigenen Unternehmens, sondern setzte in einem ganzen Industriezweig Akzente. Besonders hervorzuheben sind seine Funktionen in den führenden Verbänden des Maschinenbaus. Er trug seit 1972 als Vorsitzender des Vereins Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken e.V. (VDW) 29 Jahre lang den Namen Coburgs in alle Welt. Während dieser Zeit war er sechs Jahre Mitglied des Präsidiums und von 1977 bis 1980 Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA). Darüber hinaus stand er dem europäischen Dachverband der Werkzeugmaschinenindustrien Cecimo zweimal als Präsident vor. Als Vize-Präsident des BDI (1977 bis 1981) setzte er sich besonders für die Belange des Mittelstandes ein. Von 1972 bis zur Auflösung der Sowjetunion gehörte er der Großen Deutsch-Sowjetischen Kommission für wirtschaftliche und wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit an.

Sein persönliches Engagement galt immer schon der Ausbildung des eigenen Unernehmensnachwuchses, die bei KAPP bis heute einen großen Stellenwert einnimmt. Unternehmerischen Erfolg verbindet er stets mit der Verantwortung für das Gemeinwohl: Dafür steht der "Dr. Kapp-Vorbildpreis", der seit 2005 von der BayME, Bayerischer Unternehmensverband Metall und Elektro, verliehen wird und junge Auszubildende für ihren ehrenamtlichen Einsatz auszeichnet. "Beruflicher Einsatz ist wichtig im Leben eines jungen Menschen. Genauso wichtig ist jedoch das Engagement für die Gemeinschaft, deren Wohlergehen Grundlage unseres Staates ist", erklärt Dr. Kapp.

Bernhard Kapp ist Ehrensenator der Hochschule Coburg, Ehrenmitglied des VDMA und Ehrenvorsitzender des VDW und erhielt zahlreiche internationale und nationale Auszeichnungen. Ihm wurde die Ehrendoktorwürde von der Universität Berlin verliehen, u. a. bekam er den Bayerischen Verdienstorden, das Große Bundesverdienstkreuz und im Jahr 2000 verlieh ihm der damalige Bundespräsident Johannes Rau das "Große Bundesverdienstkreuz mit Stern".

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