Ein virtuelles Kerzchen an Allerheiligen: Deutschlands größter Internet-Friedhof eMORIAL.de belegt den Trend zur digitalen Trauer

München (ots) - Immer mehr Deutsche entdecken Internet-Gedenkstätten und erstellen für verstorbene Freunde oder Verwandte ein digitales Memorial. Am kommenden Allerheiligen-Wochenende (31.10/1.11.2010) erwarten die Betreiber von www.emorial.de , dem größten Web-Friedhof im deutschsprachigen Raum, wieder besonders viele Besucher.

"An durchschnittlichen Tagen verzeichnen wir mehrere Hundert Online-Gäste auf unseren Seiten", erklärt emorial-Gründer Anton Stuckenberger. Erstellt die Redaktion der Münchner Internet-Firma eine aktuelle Biografie zu einem verstorbenen Prominenten, wie etwa kürzlich für Loki Schmidt oder Thomas Fuchsberger, besuchen anschließend pro Tag mehrere Tausend Gäste (Visits) das Portal. Die emorial-Betreiber registrierten in den letzten Monaten, dass die Nutzung der privaten Erinnerungsseiten deutlich zunimmt. "Wir sehen täglich, wie intensiv manche Memorials von Angehörigen und Freunden besucht werden", beschreibt Mitgründer Martin Kunz den aktuellen Trend zur Web-Kondolenz. "Sie zünden ganz einfach ein virtuelles Kerzchen an und schreiben vielleicht noch ein paar Erinnerungszeilen nieder. Das ist die typische Form digitaler Trauerarbeit".

Seit der Gründung von emorial im Jahr 2008 sind bereits über 230000 private Memorials und 450 Prominenten-Biografien, wie etwa für den Nationaltorwart Robert Enke, Schauspiel-Legende Paul Newman, Albert Einstein oder Mutter Teresa entstanden. Das Erinnerungsportal startet derzeit Kooperationen mit deutschen Bestattern und Zeitungsverlagen, ist aber auch in Österreich ( www.emorial.at ) und der Schweiz ( www.emorial.ch ) mit eigenen Domains präsent.

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